Orange Schneeschaufel
© Grand Warszawski / Shutterstock (symbolbild)

Mann packt sich eine Schneeschaufel: Als sein Chef davon erfährt, wirft er ihn sofort achtkantig raus!

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Der junge Mann greift zur Schneeschaufel, während ihn drei Freunde dabei filmen. Als das Video beim Chef landet, fliegt einer der Männer hochkant raus.

Ein düsteres Video zieht derzeit seine Kreise auf den Handys in Tirol – und es hat für einen der Beteiligten bereits ein knallhartes Nachspiel. Als der Chef eines jungen Mannes die verstörenden Aufnahmen zugespielt bekommt, fackelt er keine Sekunde und setzt seinen Mitarbeiter fristlos vor die Tür. 

Was den Arbeitgeber zu diesem drastischen Schritt trieb, lässt jedem, der den Clip ansieht, schlichtweg das Blut in den Adern gefrieren. Das Material zeigt einen kargen Schotterplatz in Brixen im Thale und den erschütternden Höhepunkt einer unfassbaren Tierquälerei.

Grausames "Spiel" ohne Ausweg

Vier junge Österreicher im Alter zwischen 16 und 24 Jahren treiben auf diesem Platz ein skrupelloses Spiel mit einer wehrlosen Katze. Die Handlungen zeugen von einer eiskalten Rohheit, die kaum in Worte zu fassen ist. 

Das eiserne Werkzeug für ihre Aktion: eine Schneeschaufel. Für das arme, panische Tier, das noch verzweifelt versucht, sein Leben zu retten, gibt es auf dem Schotterplatz kein Entkommen – es überlebt die massiven Misshandlungen nicht.

Null Toleranz: Die Reaktion des Unternehmens

Wer sich bei einer solchen Rohheit selbst filmt, hinterlässt digitale Spuren, die nicht mehr aufzuhalten sind. So dauerte es nicht lange, bis das furchtbare Material die Verantwortlichen der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental erreichte. Und dort zieht man ohne langes Fackeln Konsequenzen.

Nach dem sofortigen Rauswurf des Mitarbeiters stellt das Unternehmen in einer Stellungnahme auf Social Media unmissverständlich klar, dass Tierquälerei durch absolut nichts zu rechtfertigen sei und den eigenen Werten fundamental widerspreche.

Reue vor den Offiziellen: Wirklich echt? 

Die vier jungen Männer mussten sich mittlerweile vor den zuständigen Behörden verantworten. Sie gaben die unfassbare Aktion zu und zeigten sich reumütig. Dennoch ist die Angelegenheit damit nicht vom Tisch: Für die unfassbare Tierquälerei steht nun eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren im Raum.

Während die offizielle Aufarbeitung läuft, richtet das betroffene Unternehmen einen dringenden Appell an die tobende Netz-Community. Die Wut über das Video sei verständlicherweise riesig, doch es dürfe nun keine digitale Hetzjagd auf Unbeteiligte geben. 

Das massive Fehlverhalten dieser einzelnen Personen dürfe nicht dazu führen, dass völlig ahnungslose Familien, andere Betriebe oder gar eine ganze Region ins Fadenkreuz von Drohungen und Beschimpfungen geraten.

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