Seit 20 Jahren ist sie das vertraute Gesicht des Samstagabends. Wenn Katrin Müller-Hohenstein im ZDF „das aktuelle sportstudio“ moderiert, schauen Millionen zu. Erst an diesem Wochenende, am 2. Mai 2026, stand sie für ihre beachtliche 270. Sendung vor der Kamera. Doch wer den Menschen hinter dem Mikrofon sucht, stößt normalerweise auf eine unüberwindbare Mauer.
Während das TV-Geschäft von Selbstdarstellung lebt, hütet die Moderatorin ihr Privatleben wie einen Hochsicherheitstresor. „Ich habe die privaten Sachen wirklich gerne für mich privat“, lautet ihr eisernes Prinzip. Auf Social Media liest sie zwar still mit, doch eigene Postings? Fehlanzeige. Umso erstaunlicher ist das, was sich am 1. Mai im WDR-Studio abspielte.
Katrin Müller-Hohenstein: Unerwartete Enthüllung
Als Gast beim „Kölner Treff“ durchbrach Katrin Müller-Hohenstein plötzlich ihr eisernes Schweigen. Vor laufenden Kameras lüftet sie ein süßes Geheimnis, das sie ein Jahr lang fast unbemerkt vor der Öffentlichkeit verborgen hatte. Sie spricht über den heimlichen Star in ihrem Leben: ihren einjährigen Dackel Fiete.

Und die Sportjournalistin, die paradoxerweise selbst „überhaupt kein Wettbewerbs-Gen“ besitzt und völlig unbeeindruckt bleibt, wenn man sie beim Radfahren überholt, belässt es nicht bei Worten. Plötzlich tauchen seltene, private Aufnahmen auf dem Bildschirm auf.
Sie zeigen den Vierbeiner völlig ungeschönt im privaten Umfeld – mal mit aufgesetzten Hasenohren zum Osterfest, mal stilecht im Trikot des 1. FC Köln.

Nicht ihr erster Hund
Fiete ist jedoch nicht der erste Vierbeiner, der diesen exklusiven Platz in Katrin Müller-Hohensteins Leben eingenommen hat. Vor ihm gab es Lotta.
Die Dackel-Mischlingshündin prägte die Moderatorin tief und hatte sogar ihre ganz eigenen, skurrilen Marotten – darunter eine spezielle Quietsch-Handtasche im Luxus-Design, die sie als ihr persönliches Spielzeug auserkoren hatte. Doch die Dynamik zwischen Mensch und Hund hat sich beim neuen Mitbewohner dramatisch verändert.
Alles anders mit Fiete
Wer nun glaubt, dass sich hinter verschlossenen Türen herzzerreißende Trennungsdramen abspielen, wenn der TV-Star die Koffer für seine Moderations-Jobs packt, der irrt gewaltig. Zwar gab es diese Zeiten – ihr erster Hund litt Höllenqualen und machte bei jeder Abwesenheit „großes Theater“. Doch bei Fiete hat sie aus der Vergangenheit gelernt und die Taktik rigoros geändert.
Von Tag eins an gewöhnte sie den Dackel an ein festes Netzwerk aus Betreuern innerhalb der Familie. Das Resultat dieser strikten Erziehung ist so pragmatisch wie verblüffend: Wenn Katrin Müller-Hohenstein heute das Haus verlässt, um vor einem Millionenpublikum zu stehen, würdigt Fiete sie oft keines Blickes mehr.
Der kleine Dackel macht es sich stattdessen bequem, ist bestens versorgt und schaut Frauchen völlig entspannt vom heimischen Sofa aus im Fernsehen zu. Ein eiskalter, aber zweifellos glücklicher Abschied an der Haustür.