Detlef Steves und Bulldogge Kai-Uwe
© @kaiuwe.hund / Facebook

„Ab ins Beet“-Star Detlef Steves: Monatelang bereitete er sich vor, doch dann kam der Tag X...

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Der sonst laute TV-Star weint vor der Kamera. Monatelang tickte die Uhr, doch als der gefürchtete Tag X kam, traf Detlef Steves die Realität mit voller Wucht.

Wer Detlef Steves kennt, der kennt einen Mann der lauten Töne. Wenn der Moerser TV-Star in Formaten wie „Ab ins Beet“ oder „Hot oder Schrott“ auftritt, bebt die Erde. Doch nun herrscht in seinem Zuhause eine Stille, die ohrenbetäubend ist.

Vor der Kamera sitzt ein gebrochener Mann, der mit den Tränen ringt. Ein unsichtbarer Gegner hat ihm seinen treuesten Begleiter genommen. Monatelang hatten Steves und seine Frau Nicole versucht, sich gegen das Unausweichliche zu wappnen. Doch als die Uhr schließlich ablief, traf sie die Realität mit voller Wucht.

Detlev Steves: Schwerer Verlust

Kai-Uwe war nicht einfach nur ein Hund. Die gemütliche Bulldogge von Detlef Steves war eine Ikone, begleitete ihr Herrchen 16 Jahre lang durchs Leben und versammelte Zehntausende treue „Ultras“ hinter sich.

Doch hinter den Kulissen kämpfte das Moerser Paar einen Kampf, den man am Ende immer verliert. Das hohe Alter und eine fortgeschrittene Demenz schlichen sich in das Leben von Kai-Uwe.

Steves und seine Frau taten alles, um ihrem geliebten Vierbeiner ein würdevolles Senioren-Leben zu ermöglichen. Doch sie wussten: Die Uhr tickt. Jeden Tag warteten sie auf das Zeichen. Auf den Moment, an dem der Feind endgültig die Überhand gewinnt.

Ein Rat von Martin Rütter

Es ist der 9. April, um 21.05 Uhr, als der Tag X unausweichlich wird. Der Moment, vor dem sich jeder Hundehalter zutiefst fürchtet. „Der Martin (Martin Rütter, Anm. d. Redaktion) sagte immer zu mir, man spürt das“, erklärt Steves im Instagram-Video mit brechender Stimme. „Und an dem Tag haben wir es gespürt.“

Es war genau der richtige Zeitpunkt. In Anwesenheit eines befreundeten Tierarztes ließ Detlef Steves seinen besten Freund los. Kai-Uwe durfte friedlich einschlafen, bevor das Leiden zu groß werden konnte. Steves hielt die Nachricht tagelang unter Verschluss, unfähig, die Worte laut auszusprechen.

Die brutale Leere nach dem Abschied

Was nun bleibt, ist die rohe, ungeschönte Realität des Verlusts. Kein TV-Lächeln, keine gespielte Stärke. „Es ist wirklich – soll ich ehrlich sein – Scheiße alles“, beichtet der sonst so lebensfrohe Entertainer seinen Fans mit feuchten Augen. „So eine Leere, so eine Stille in einem. Das ist brutal.“

Es ist das Ende einer Ära. Die stolze „Omi-und-Opi-Bande“, wie Steves sein Hunderudel liebevoll nannte, hat ihren Patriarchen verloren. Doch trotz der Tränen und der brutalen Stille zieht der TV-Star ein ehrliches, ergreifendes Fazit über die letzten 16 Jahre. „Die Trauer und der Schmerz sind der Preis, den wir bezahlen“, schreibt er. „Ganz ehrlich, den bezahlen wir!“

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