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Katzenversteck im Tierheim
© Tierheim Köln-Dellbrück / Facebook

Niemand will das „Gespenst“: Familie riskiert alles – und erlebt eine irre Überraschung

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Sie adoptieren quasi blind einen extrem scheuen Kater. Zuhause kommt es zu rätselhaften Vorfällen – bis das „Gespenst“ sein süßes Geheimnis lüftet.

Wer ein Tier aus dem Tierheim holt, sucht normalerweise nach diesem einen besonderen Blickkontakt. Einem Funken, der überspringt. Doch was eine Familie im Tierheim Köln-Dellbrück tat, grenzt an ein echtes Wagnis. Sie adoptieren einen Kater, von dem sie nicht einmal wissen, wie er genau aussieht.

Sein Name ist Radagast. Im Tierheim nennt man ihn nur das „Gespenst“. Der kleine Stubentiger ist so extrem scheu und verängstigt, dass er sich vor den Menschen komplett unsichtbar macht. Die neuen Halter nehmen das schüchterne Tier im Oktober 2025 praktisch „blind“ mit nach Hause. Was dann passiert, hat keiner auf der Rechnung!

Rätselhafte Vorkommnisse im neuen Zuhause

Drei Monate vergehen. In dieser Zeit lässt Radagasts neue Familie dem Kater Raum und all die Zeit, die er braucht. Doch dann beginnt das „Gespenst“, sein wahres Gesicht zu zeigen – und plötzlich häufen sich die seltsamen Vorfälle im Haus!

Es fängt morgens an. Wenn das Paar aufwacht, finden sie plötzlich unerklärliche „Gaben“ auf und vor ihrem Bett. Spielzeuge, die wie aus dem Nichts dort platziert worden sind.

Verlassen sie das Haus, liegen die Gegenstände plötzlich wie eine Barrikade vor der Eingangstür. Und an den Tagen, an denen der Halter im Homeoffice arbeitet, wandern die mysteriösen Schätze wie von Geisterhand direkt auf seinen Schreibtisch.

Die Lüftung des Geheimnisses

Die irre Überraschung: Das „Katzen-Phantom“ hat eine gigantische Metamorphose durchgemacht. Aus dem panischen, unsichtbaren Angstkater ist ein absolut zutraulicher und urkomischer Clown geworden.

Und Radagast hat eine bizarre Leidenschaft entwickelt – er apportiert und schleppt für sein Leben gern Dinge durch die Wohnung, um sie seinen Menschen zu präsentieren.

„Er mag keine Gäste, Jacken und Schuhe, ansonsten ist er ziemlich ‚normal‘“, berichtet sein Halter heute mit einem Augenzwinkern über das neue, witzige Kerlchen im Haus.

Das Netz verneigt sich vor so viel Mut

Das Kölner Tierheim teilte die unglaubliche Vorher-Nachher-Geschichte samt Video jetzt auf Facebook – und trifft damit voll ins Herz der Community. Weit über 110.000 Mal wurde der Clip bereits aufgerufen. In den Kommentaren mischen sich Lachtränen mit tiefem Respekt für die Retter.

„Danke für den Mut! Das, was aus ihm geworden ist, belohnt für alles, oder?“, schreibt eine gerührte Nutzerin. Ein anderer fügt hinzu: „Wie schön, dass er eine Chance bekommen hat von so tollen Menschen. Leider ist das sehr selten.“

Radagast hat bewiesen: Manchmal muss man sich nur einfach etwas trauen – und bekommt diesen Mut tausendfach zurück.

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