Werbung

Hund im Karnevalstrubel
© KI / Canva

Notruf an Weiberfastnacht: Polizei stoppt freilaufenden Hund – und lacht sich schlapp

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

MItten im närrischen Treiben in Koblenz geht ein Notruf ein. Die Polizei ist eigentlich auf alles vorbereitet - aber das hatte keiner auf dem Schirm!

Die Jecken sind los ins Koblenz am 11. Februar 2026. Es ist Weiberfastnacht, und die Stadt hat sich in ein einziges, buntes Farbenmeer verwandelt. Doch während auf den Straßen ausgelassen gefeiert, getanzt und gesungen wird, mischt sich plötzlich Unruhe in die ausgelassene Stimmung.

Beim Ordnungsamt geht eine besorgniserregende Meldung ein: Ein Hund ist allein unterwegs. Mitten im Trubel der Innenstadt. Und von einer Leine ist meilenweit nichts zu sehen!

Ein Vierbeiner im Ausnahmezustand

Für jeden Tierfreund ist das die Horrorvorstellung: ein einsamer Hund, orientierungslos zwischen tausenden von Menschen, lauter Musik und dem hektischen Straßenverkehr.

Die Mitarbeiter der Stadt wissen, dass sie schnell handeln müssen. In dem karnevalistischen Chaos kann der kleinste Schreckmoment für das Tier gefährlich werden. Die Suche beginnt sofort. Aber wo steckt der Ausreißer?

Der Moment der Begegnung

Als die Einsatzkräfte den Hund schließlich entdecken, fällt ihnen zunächst ein Stein vom Herzen: Er ist unverletzt. Vorsichtig nähern sie sich, um das Tier zu sichern und zu beruhigen. Doch als sie direkt vor ihm stehen und genauer hinsehen, weicht die Anspannung augenblicklich ungläubigem Staunen.

Dieser Hund ist nicht einfach nur weggelaufen. Er ist für die Weiberfastnacht perfekt ge- bzw. verkleidet. Immerhin handelt es sich um den Tag, an dem den Herren traditionell die Krawatten abgeschnitten werden…

Business-Look statt Halsband

Statt eine Hundeleine um den Hals zu haben, präsentiert sich der Vierbeiner nämlich mit einer akkurat gebundenen Krawatte um den Hals. Mit fast schon stoischer Gelassenheit und im schicksten „Business-Look“ steht er da, als wollte er sich nur kurz unter die feiernden Jecken mischen.

Der Anblick des „närrischen Hundes“ ist so absurd und drollig, dass die ernste Situation sofort in herzhaftes Lachen umschlägt. Selbst die Koblenzer Polizei kann sich dem Charme dieses tierischen Karnevalisten nicht entziehen.

Karneval: Hund mit Krawatte eingefangen
Der Ausreißer hatte passend zu Weiberfastnacht eine Krawatte umgebunden (Pixel-Shot/Shutterstock - Symbolbild)

Ende gut, alles gut

Zum Glück dauerte der Solo-Ausflug des Krawattenträgers nicht lange. Der Halter kann schnell ausfindig gemacht werden und seinen adretten Begleiter wieder in die Arme schließen – diesmal hoffentlich an der Leine, damit die Krawatte nicht das einzige ist, was den Hund mit seinem Herrchen verbindet.

Die Polizei Koblenz nahm den Vorfall mit Humor und Erleichterung auf. Sie wünscht nach diesem Einsatz allen „zweibeinigen und vierbeinigen Jecken“ eine friedliche, sichere – und selbstverständlich passend gekleidete – Karnevalszeit!

Mehr Nachrichten über...

Wie findest du diese Geschichte?

Vielen Dank für das Feedback!

Vielen Dank für das Feedback!

Dein Kommentar:
EInloggen zum Kommentieren
Möchtest du diesen Artikel teilen?