Als die Postbotin anhält, um Post zuzustellen, hört sie ein leises Wimmern. Sie geht ein paar Meter in den Wald hinein und steht vor einer herzzerreißenden Szene. Sechzehn extrem abgemagerte Welpen kauern auf dem Boden, ohne jede Spur von ihrer Mutter.
Die 16 kleinen Welpen sind der Kälte schutzlos ausgeliefert. Sie sind so geschwächt, dass sie nicht einmal mehr versuchen zu fliehen. Die Postbotin weiß, dass jede Minute zählt, und alarmiert sofort die örtlichen Rettungskräfte.
Ein Wettlauf gegen die Zeit
Die Organisation Faithful Friends Animal Sanctuary schickt sofort ein Team zum Fundort. Die Diagnose ist eindeutig: Die Welpen haben Parasiten und leiden an schwerer Unterernährung. Außerdem haben sie panische Angst vor jeder menschlichen Berührung.
„Sie waren buchstäblich nur noch Haut und Knochen“, berichtet einer der Retter. Ohne das aufmerksame Gehör der Postbotin wären diese 16 kleinen Leben im Wald unbemerkt erloschen.
Ein neues Leben in Sicht
Im örtlichen Tierheim erhalten die Welpen die lebensnotwendige Erstversorgung. Die Herausforderung ist jedoch riesig. Sechzehn Tiere auf einmal zu füttern, zu pflegen und zu impfen, bedeutet enorme Kosten für die Einrichtung. Leider haben einige der Welpen nicht überlebt.
Die Geschichte wird in den sozialen Medien geteilt und löst eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Dank der Unterstützung der Gemeinschaft kommen die Welpen langsam wieder zu Kräften. Ihre Blicke, einst von Angst getrübt, beginnen wieder zu leuchten.
Heute lernen diese Überlebenden endlich die Wärme eines Zuhauses kennen. Sobald sie vollständig genesen sind, werden sie zur Adoption freigegeben. Dann finden sie hoffentlich eine Familie, die sie niemals im Stich lässt.