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Ein kleines Geschöpf allein in einem Hundepark

Eine schicksalhafte Begegnung, die ein Leben rettet

© Bat Conservation & Rescue QLD / Facebook

Leise Schreie im Hundepark: Ein Mann nähert sich und findet ein Wesen in Not

von Tim Brinkhaus

Am veröffentlicht

Eine Begegnung, die dieser Tierfreund nicht so schnell vergessen wird. In einem Hundepark erregt ein leises Geräusch seine Aufmerksamkeit. Es sind hohe, verzweifelte Schreie.

Als der Hundehalter seinem Hund zum Parkzaun folgt, macht er eine erschütternde Entdeckung. An dem Gitter klammert sich ein erst sieben Wochen altes Fledermausbaby mit aller Kraft fest.

Das kleine Tier kämpft um sein Überleben. Allein und ohne seine Mutter hat es in der städtischen Umgebung keine Chance.

Aufschlussreiche Verletzungen

Der Mann kontaktiert sofort die Organisation Bat Conservation & Rescue QLD und wartet geduldig auf die Retter. Bei ihrer Ankunft sind die Pfleger vom Zustand des kleinen Findlings schockiert.

„Piglet ist sehr dünn und hat viele kleine Löcher in seinen Flügeln“, erklärt Rebecca Appleton von der Organisation. Laut Experten ist das Jungtier wahrscheinlich seit mehreren Tagen allein unterwegs. In diesem Alter ist eine Fledermaus noch völlig von ihrer Mutter abhängig und wird erst nach etwa fünf Wochen entwöhnt.

Eine unerwartete Hommage

Die Retter sind von der Tat des Spaziergängers und dem Spürsinn seines Hundes berührt. Sie taufen die kleine Fledermaus auf den Namen Piglet, um das Retter-Duo zu ehren.

Heute ist der kleine Piglet in guten Händen. Er gewöhnt sich schnell an seine menschliche „Ersatzmutter“ und wird jeden Tag kräftiger. Er muss bis zum kommenden März in der Pflegestation bleiben. Sobald er selbstständig fliegen und fressen kann, wird er zusammen mit anderen Waisen seiner Art in die Natur entlassen.

Übersetzt von Wamiz FR
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