Werbung

Labrador Gus und seine Halter
© Privat / bild.de

„Gus“ (4) hat Krebs: Um seine Chemo zu bezahlen, bringt dieses Paar ein unglaubliches Opfer

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Sie verzichten auf ihren größten Traum, um ihren geliebten Gus zu retten. Lindsey und Chris brachten ein Opfer, das beweist, was wahre Liebe bedeutet.

Das Datum war rot im Kalender markiert: Am 23. Mai wollten sich Lindsey Moore (30) und Chris Bennett (33) aus England das Ja-Wort geben. Der Anzug des Bräutigams hing schon bereit, die Visagistin war gebucht, das Hotel in Norfolk reserviert.

Doch statt Hochzeitsglocken läuten nun die Alarmglocken – und das Paar traf eine Entscheidung, die nicht nur Tierfreunde zu Tränen rührt.

„Er ist unser Kind“

Die beiden haben ihre Traumhochzeit abgesagt. Nicht, weil die Liebe erloschen ist – im Gegenteil. Sie brauchen jeden Cent für das Wesen, das sie mehr lieben als alles andere: ihren vierjährigen Labrador Gus.

Gus ist für das Paar aus England nicht einfach nur ein Haustier. Er ist ein vollwertiges Familienmitglied, ein „Ersatz-Kind“. „Aufgrund meiner mangelnden Fruchtbarkeit können wir vielleicht keine Kinder bekommen“, offenbart Lindsey. Der Labrador füllt diese Lücke, er wurde zu ihrer „ganzen Welt“.

Die Diagnose, die alles verändert

Doch diese Welt bricht zusammen, als die Tierärzte vor Kurzem eine schreckliche Entdeckung machen. Gus hat ein Weichteilsarkom – einen bösartigen, inoperablen Tumor zwischen den Nieren, der bereits auf sein Becken drückt. Der junge Hund hat starke Schmerzen, längere Spaziergänge sind unmöglich geworden.

Die einzige Hoffnung: Eine palliative Strahlentherapie, um seine Schmerzen zu lindern und ihm noch Zeit zu schenken. Doch der Preis für dieses Leben ist astronomisch. Mindestens 20.000 Pfund (ca. 23.000 Euro) wird die Behandlung kosten. 4.000 Pfund sind bereits weg, und die eigentliche Therapie hat noch nicht einmal begonnen.

Traumhochzeit oder Arztrechnung?

Vor die Wahl gestellt, entschieden sich Lindsey und Chris ohne zu zögern. „Der finanzielle Druck ist kaum noch zu bewältigen“, gibt Lindsey zu. Deshalb strichen die beiden die Hochzeitsfeier.

Sie versuchen nun verzweifelt, Anzahlungen für Location und Dienstleister zurückzubekommen, um damit die Chemo für ihren Liebling zu finanzieren.

Zusätzlich haben sie einen Spendenaufruf im Internet gestartet. Denn für Lindsey und Chris ist klar: Ihr Ja-Wort kann warten – das Leben ihres „Babys“ nicht.

Mehr Nachrichten über...

Wie findest du diese Geschichte?

Vielen Dank für das Feedback!

Vielen Dank für das Feedback!

Dein Kommentar:
EInloggen zum Kommentieren
Möchtest du diesen Artikel teilen?