Jedes Jahr wiederholt sich dieselbe traurige Geschichte, besonders oft zur Weihnachtszeit. Leo ist ein Yorkshire Terrier, den eine Familie vor ein paar Jahren als Weihnachtsgeschenk kaufte.
Doch die Familie verlor schnell das Interesse an dem kleinen Hund. Als Begründung gaben sie an, er „zerkaue die Hausschuhe und sei zu groß“.
Ausgesetztes Weihnachtsgeschenk
„Als er zu mir kam, war er ein verängstigter Hund, der sich nicht bewegte. Ein Hund ist kein Spielzeug, sondern eine Verantwortung, an der man sich jeden Tag erfreut. #ADOPTIEREN“, schreibt die Nutzerin in ihrem Beitrag. Dieser machte Leos Fall auf Twitter bekannt:
Auf die Nachricht der Lehrerin und Autorin reagierten Hunderte von Menschen. Sie teilten ebenfalls ihre ähnlichen Geschichten.
Klartext im Netz: Ein Hund ist kein „Geschenk“, sondern eine Verantwortung
Eine Nutzerin teilt eine ähnliche Erfahrung. „Monco war auch ein Weihnachtsgeschenk von irgendeiner Familie, er sollte ein großer Zerstörer sein, ist seit fast 12 Jahren bei uns, hat nichts kaputt gemacht und liebt Kissen“.
„Tiere sollten kein Geschenk sein. Außer man ist sich sehr, sehr, sehr sicher, dass die Person es haben und sich darum kümmern will“, meint ein anderer Nutzer. Eine weitere Person berichtet von einem traurigen Fall: „Mein Hund sollte eingeschläfert werden, weil seine Hoden nicht abgestiegen waren und sie ihn nicht verkaufen konnten“.
Es gibt viele Hunde und Katzen mit ähnlichen Schicksalen. Sie werden als Weihnachtsgeschenke wie Spielzeug behandelt oder sind aus anderen Gründen nicht verkäuflich oder vermittelbar, so wie es diesen Vieren erging:
Hunde sind fühlende Wesen und sie geben uns so viel mehr, als wir Menschen je verstehen können. Kann man dieses Vertrauen und diese Treue wirklich kaufen?