Ein Mann bricht zu einer einfachen Wanderung am Lake Tahoe (USA) auf, verliert aber bei Einbruch der Dunkelheit die Orientierung. Die Luft wird kälter, das Licht schwindet und plötzlich sehen alle Wege gleich aus. Auf der verzweifelten Suche nach einem Anhaltspunkt entdeckt er Spuren, die ihm das Blut in den Adern gefrieren lassen. Es sind große Abdrücke im Boden, die stark an die eines Bären erinnern.
In Panik bei dem Gedanken, dem Tier zu begegnen, entdeckt er schnell ein verlassenes Haus direkt am Wegesrand. Er und seine Hündin Roxy eilen hinein und schließen sich im Badezimmer ein, von wo aus er mit seinem Handy um Hilfe ruft.
Ein sicherer Zufluchtsort in der Dunkelheit
Als das Rettungsteam einige Stunden später eintrifft, findet es die beiden eng aneinandergekauert in dem kleinen Raum. Sie sind durchgefroren, aber unverletzt. Die Retter bestätigen, der Mann und seine Hündin seien „in Sicherheit, im Warmen und aus der Dunkelheit“. Damit endet eine Situation, die hätte schlimm ausgehen können.
Wichtiger Sicherheitshinweis
Die örtlichen Behörden nutzen die Gelegenheit, um an eine wesentliche Regel zu erinnern: Wer sich beim Wandern verirrt, bleibt am besten an Ort und Stelle. Man sollte nicht versuchen, allein den Rückweg zu finden. Weiteres Umherirren erschwert den Rettungsteams die Suche und erhöht zudem das Risiko von Stürzen oder gefährlichen Begegnungen mit der heimischen Tierwelt.