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Husky schnüffelt an ihrem Bauch: Als sie nach Wochen den Grund erfährt, bricht sie zusammen

Frau küsst ihren Husky
© Unsplash / Seang Vannak

Diese Frau begreift erst, dass etwas nicht stimmt, als ihr Husky sie immer wieder nervös am Bauch beschnüffelt.

von Aleksandra Pazik , 05.12.2019

Viously

 

Stephanie Herfel hat ihrem Sibirischen Husky Sierra ihr Leben zu verdanken. Der Hund erschnüffelte den Krebs seines Frauchens lange bevor die Krankheit von Ärzten diagnostiziert werden konnte.

 

Im Jahr 2013 wird bei Stephanie eine gutartige Zyste im Eierstock diagnostiziert und sie wird erfolgreich behandelt. Doch Hündin Sierra fühlt, dass etwas nicht stimmt. Sie legt ihre Schnauze auf Stephanies Bauch, doch zu diesem Zeitpunkt achtet die Frau nicht besonders darauf. Der Husky wiederholt das Ganze mehrmals, aber noch immer versteht Stephanie nicht.

 

Die Hündin gibt nicht auf

 

Das geht so weiter, bis Stephanie Sierra zusammengerollt im Schrank findet. Ihre Schnauze liegt unter ihrem Schwanz, sie hat nasse Augen und runzelt die Brauen. In diesem Augenblick kommen auch Stephanie Zweifel: Sie entscheidet, einen weiteren Spezialisten um seine medizinische Meinung zu bitten. Dieser Arzt diagnostiziert bei Stephanie Eierstockkrebs im dritten Stadium. Nach einer Operation und einer sechsmonatigen Behandlung kann sich Stephanie von diesem Krebs erholen.

 

Zwei Jahre später beginnt Sierra wieder damit, ihre Nase auf Stephanies Bauch zu legen und daran zu schnüffeln. Stephanie ist klar, dass wieder etwas nicht stimmt, und sie geht zum Arzt. Dieser sagt ihr, dass der Krebs zurück ist und beginnt, die Leber zu erreichen.

 

Hunde haben einen besonderen Geruchssinn

 

Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass der Geruchssinn eines Hundes 10.000 mal stärker ist als der eines Menschen, so dass die Tiere whrnehmen können, wozu die Nase eines Menschen nicht in der Lage ist. Es wurden vier Beagle getestet, um zu sehen, ob sie den Unterschied zwischen einer Blutprobe ohne Anomalie und der eines Krebspatienten erkennen können. Und tatsächlich: Der Geruchssinn der Hunde erlaubte es ihnen, krankes Blut mit einer Trefferquote von 97 % fast immer zu erkennen. Seitdem wird mit Hochdruck an der Ausbildung sogenannter Krebsspürhunde gearbeitet.

 

Seitdem hat Sierra noch zweimal Krebs bei ihrem Frauchen entdeckt, lange bevor die Ärzte ihn auf einem Scanner sehen konnten. Eines ist sicher: Wenn unsere Tiere uns etwas mitteilen wollen, sollten wir zuhören!