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Er denkt er rettet Welpen, doch dann kommt die ganze Wahrheit ans Licht!

Ein kleiner Braunbär dog-angry © Four Paws

Die heutige Geschichte hat schon im Februar begonnen. Da findet ein Mann auf einmal und ganz unerwarteter Weise ein kleines braunes Fellknäuel in seinem Hof. Er hält das verwaiste Tierchen für einen Hundewelpen und beschließt, sich seiner anzunehmen.

von Gabriele Breyer

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Ein eigenartiger Welpe

Der Mann gibt dem Tierbaby zu trinken und bemuttert das kleine Ding. Ein paar Dinge machen ihn allerdings stutzig. Das Tierchen hat schon erstaunlich lange Krallen für einen Hund und gibt auch recht komische Laute von sich. Ist das überhaupt ein Hundewelpe?

Bei näherer Betrachtung versteht er, dass es sich um einen kleinen Braunbären handelt. Der Mann verständigt daraufhin die zuständigen Behörden, die das Bärenbaby abholen, um ihm seine Freiheit wiederzugeben und es in seiner natürlichen Umgebung auszusetzen. Das sind jedenfalls ihre Argumente.

Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus

Die Rangers des Sharri Mountains National Parks im Kosovo kommen zwar und nehmen das Bärchen in Empfang. Doch dann beschließen sie, es zu behalten und halten es in einem Keller gefangen, obwohl es strengstens verboten ist, einen Braunbären als Haustier zu halten.

Für das Bärchen ist das kein Leben. Der Tierschutzorganisation Four Paws ist es gelungen, heimlich diese Aufnahmen zu machen. Sie setzt sich dafür ein, das Bärchen, das zur Zeit immer noch seine Tage in einer engen Holzkiste im Keller verbringen muss, wieder freizubekommen. Sie setzt alle juristischen Hebel in Bewegung und tut alles, was ihr nur möglich ist, um durchzusetzen, dass es in ein Schutzreservat kommt, in dem es unter idealen Bedingungen aufwachsen und sich entwickeln kann.

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