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Alle dachten, sie wären ausgestorben: Singende Hunderasse in der Wildnis entdeckt

Der Neuguinea-Dingo galt lange Zeit in der Wildnis als ausgestorben. Neue Entdeckungen zeigen nun, dass diese Annahme womöglich falsch war.

von Leonie Brinkmann

Am 17.09.20, 14:00 veröffentlicht

Zuletzt wurde einer dieser Hunde 2016 in der Wildnis gesehen, als bei einer Forschungsreise in den indonesischen Bergen 15 Wildhunde untersucht wurden. Seither wurde keines der Tiere mehr gesichtet und man ging davon aus, dass ihre Population so stark gesunken ist, dass man sie nicht mehr finden könnte.

2018 kehrt dann jedoch ein anderes Team zu dem Forschungsstützpunkt zurück, um weitere Untersuchungen durchzuführen. Es macht dabei eine erstaunliche Entdeckung.

Neuguinea-Dingo doch nicht ausgestorben?

Das Team kann nicht nur anhand von Kot- und Haarproben nachweisen, dass noch immer einige Vertreter des Neuguinea-Dingos in der Gegend leben, sondern macht noch eine weitere erstaunliche Entdeckung.

Neu Guinea Dingo
Neuguinea-Dingo © Shutterstock

Nachdem die Wissenschaftler Blutproben von einer anderen in den Bergen lebenden Wildhundrasse genommen haben, stellen sie fest, dass deren DNA sehr ähnlich zu der des Neuguinea-Dingos ist. Tatsächlich ist der genetische Unterschied so gering, dass die Wissenschaftler hoffen, die beiden Rassen kreuzen zu können, um ihre Population und die genetische Diversität zu stärken.

Einzigartiger Gesang des Neuguinea-Dingos

Der Neuguinea-Dingo wird im Englischen auch New Guinea Singing Dog genannt. Grund dafür ist, wie der Name vermuten lässt, der ausdrucksstarke Gesang der Tiere. Wie schön zu hören, dass es wohl doch noch Hoffnung für das Überleben dieser Rasse gibt.