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Mann postet Foto mit süßem Kätzchen auf Tinder und begeht einen dummen Fehler

Was passiert, wenn Mann auf Online-Dating-Seiten ein Foto mit seiner Katze postet? Eine Studie ist dieser Frage nun nachgegangen und kommt zu einem interesssanten Ergebnis.

von Leonie Brinkmann , 29.06.2020

Auch wenn Kätzchen durchaus eine erfolgreiche Sparte im Netz haben, gilt dies nicht für das Online-Dating. Insbesondere was die Herren der Schöpfung betrifft. Tatsächlich hat eine Studie der Colorado State University (USA) ergeben, dass Männer, die auf Online-Dating-Seiten ein Foto von sich mit ihrer Katze posten, weniger Chancen auf ein Date haben.

Für diese Studie haben die Wissenschaftler 708 Frauen zwischen 18 und 24 Jahren Fotos von Männern gezeigt, die mal mit und mal ohne ihre Katzen posierten. Das Ergebnis: Die Frauen neigen dazu, Profile mit Katze abzulehnen.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das einen ganz bestimmten Grund hat:

„Männer, die Katzen haben, gelten als weniger maskulin und neurotischer sowie als weniger kompetent.“

Männer ohne Katze haben bessere Chancen

Und es besteht kein Zweifel daran, dass tatsächlich das Kätzchen der ausschlaggebende Faktor ist. Denn als den Frauen ein Foto desselben Mannes ohne Katze gezeigt wurde, gaben 38% von ihnen an, dass sie wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich mit ihm ausgehen würden, während sich 37% sogar eine ernste Beziehung mit ihm vorstellen konnten.

Als er jedoch mit seiner Katze auf dem Foto zu sehen war, sank diese Zahl auf 33% und die Anzahl der Frauen, die nicht interessiert waren, stieg von 9% auf 15%. Für Männer, die mit ihrer Katze posieren, sind die Chancen also nicht gleich Null, doch sie müssen durchaus an Interessentinnen einbüßen.

Sind Männer mit Hunden eine bessere Partie?

Dies gilt allerdings nicht für alle Haustiere und das Ergebnis hängt auch davon ab, ob die Frauen selber eine Katze oder einen Hund haben. Den Wissenschaftlern zufolge haben Männer mit Hunden allerdings deutlich bessere Chancen.

Denn wie sie erklären, gelten Männer mit Katzen in der amerikanischen Gesellschaft als weniger maskulin, weswegen Männer mit Hunden bevorzugt werden, da sie als männlicher gelten. Zumindest gilt dies für den Großteil der heterosexuellen Frauen in der Altersgruppe der Befragten.