Diese Geschichte ist kaum zu glauben. Leider werden immer wieder Hunde im Wald ausgesetzt.
Obwohl diese Taten uns stets schockieren, bleibt die Hoffnung, dass jedes Tier rechtzeitig gefunden wird. Was dieser Hündin jedoch widerfährt, ist wirklich doppelt tragisch.
Ein Zuhause aus Pappe
Wie die Stiftung Fundacja dla Szczeniąt Judyta berichtet, wird die Hündin an einen Baum im Wald gebunden. Es ist kalt, also lässt ihr jemand, vielleicht in einer letzten Regung des Herzens, einen Pappkarton als provisorische Hütte da.
In der Nähe des Kartons finden Helfer eine Schnur und einen Metallring. Die Hündin hat sich entweder selbst befreit oder jemand hat ihr geholfen, sie aber zurückgelassen.
Das Team von KtoDogOniPsa übernimmt die Aufgabe, die Hündin einzufangen. In der Nähe des Kartons stellen sie eine Lebendfalle mit Futter als Köder auf. Zunächst geht das Tier nicht hinein, doch da es seinen provisorischen Unterschlupf nicht verlassen will, besteht Hoffnung auf einen Fangerfolg.
Doch die menschliche Bosheit kennt leider keine Grenzen. Jemand beweist dies auf besonders grausame Weise.
Ein Karton im Wald? Der muss weg
Anscheinend gefällt jemandem die provisorische Hundehütte nicht, denn der Karton verschwindet. Die Hündin ist nun ohne ihren temporären Unterschlupf. Nichts hält sie mehr an diesem Ort, wodurch die Chancen, sie zu fangen, erheblich sinken.
Ohne ihr behelfsmäßiges Zuhause kann die Hündin sich überall hin entfernen. Angesichts der kommenden Winternächte ist dies eine ernste Komplikation.
Erfolg für das Team von KtoDogOniPsa
Glücklicherweise bewahrheiten sich die schlimmsten Befürchtungen nicht. Die Rettung der Hündin gelingt!
Sie ist nun in vollkommener Sicherheit. Die Feiertage verbringt sie bereits im Warmen und nicht im dunklen, kalten Wald.
Eine Rettung in letzter Minute. Bravo an das ganze Team!
Wir erinnern daran, dass das Aussetzen eines Hundes eine Straftat ist. Dies ist auch in Deutschland der Fall und wird streng bestraft. Wer die Hündin erkennt, sollte sich daher bei KtoDogOniPsa melden.