Während eines Spaziergangs entdecken sie drei ausgesetzte Kätzchen. Die kleinen Tiere wirken hilflos und allein.
Sofort suchen die beiden die Umgebung ab. Doch von der Mutter fehlt leider jede Spur.
Die überraschende Wahrheit
Die Spaziergänger zögern keine Sekunde und bringen die Kleinen in Sicherheit. Sie fahren mit ihnen zur Behandlung in eine örtliche Tierklinik. Bei der Untersuchung stellen die Tierärzte jedoch schnell fest, dass es sich nicht um Hauskatzen handelt. Es sind tatsächlich Wildkatzen, eine geschützte Tierart!
Die Tierärzte kontaktieren deshalb sofort eine Auffangstation für Wildtiere. Diese soll die Pflege der zwei weiblichen und des einen männlichen Jungtieres übernehmen.
Sechs Monate Rehabilitation
Um den menschlichen Kontakt so gering wie möglich zu halten, bringen die Spezialisten die Tiere in einer naturnahen Umgebung unter. Dort gibt es viele Versteckmöglichkeiten und sie werden aus der Ferne mit Bewegungsmelder-Kameras überwacht. Die jungen Wildkatzen bekommen Nagetiere als Futter.
Am 15. Dezember ist es dann so weit. Nach sechs Monaten Rehabilitation werden die Jungtiere wieder in die Freiheit entlassen! Die Wildkatzen sind nun vollständig selbstständig und können zum Erhalt ihrer bedrohten Art beitragen.