Diese Situation ist wirklich empörend. An einem Wochenende vor ein paar Jahren macht die Vorsitzende des Vereins Thalya Protection eine traurige Entdeckung. Sie findet im Hof ihres Hauses in Sommières (Frankreich) etwas Schreckliches.
Sie verlässt am Nachmittag ihr Haus. Als sie am frühen Abend zurückkehrt, hört sie lautes Schreien von ihrem Hof. Sie öffnet das Gartentor und kann es nicht fassen. Unbekannte haben dort einen Karton mit winzigen Kätzchen abgestellt.
Unterkühlte Kätzchen
Die drei kleinen Fellknäuel sind erst zwei Wochen alt und völlig unterkühlt. Die Vereinsleiterin fragt sich, wie lange sie schon allein in der Kälte ausharren mussten. Dieser Gedanke macht sie unglaublich wütend.
In einem emotionalen Beitrag auf seiner Facebook-Seite stellt der Verein Thalya Protection wichtige Fragen. Was wäre aus den unschuldigen Tieren geworden, wenn die Vorsitzende das ganze Wochenende nicht da gewesen wäre? Ein einfacher Anruf hätte genügt, um nach Hilfe für die Kätzchen zu fragen.
Eine feige und gedankenlose Tat
Für den Verein besteht kein Zweifel, dass es sich nicht um Streuner handelt. Die Kätzchen sind sauber, riechen gut und sind eindeutig an Menschen gewöhnt. Sie stammen wahrscheinlich aus einem Privathaushalt. Deren Halter wollte die Entwöhnung der Jungtiere nicht abwarten und hat sie einfach feige entsorgt.
Die Vereinsvorsitzende ist schockiert über die Gedankenlosigkeit mancher Menschen. Sie ist zudem fassungslos, dass jemand einfach ihr Gartentor geöffnet hat. Diese Person ist unerlaubt auf ihr Privatgrundstück eingedrungen.