Hund Buddy
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„Entweder der Hund oder ich“: Tierschützer wollen Hund retten, dann hören sie 2 Schüsse!

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Es soll der Start in ein sicheres Leben für Hund „Buddy“ werden. Niemand ahnt, dass die Mission auf dem Bauernhof in einem brutalen Albtraum endet.

Ein abgelegener Bauernhof im Schweizer Emmental wird an vergangenen Mittwoch (13. Mai 2026) zum Schauplatz eines beklemmenden Countdowns. Eine Gruppe von Tierschützern fährt gemeinsam mit der Schwiegertochter des Hauses auf den Hof, um den Appenzeller-Border-Collie-Mischling Buddy da rauszuholen.

Alles ist bis ins letzte Detail vorbereitet: Eine neue Pflegefamilie, die bereits zwei Tierschutzhunde bei sich aufgenommen hat, wartet schon sehnsüchtig auf den Vierbeiner. Sogar der rettende Tierarzttermin für Freitag steht schon fest. Doch die trügerische Idylle wird an diesem Tag jäh kippen!

Tierrettung endet in Desaster

Eigentlich wirkt alles wie die perfekt organisierte Befreiung in allerletzter Sekunde, ein Schritt in ein endlich sicheres Leben für Buddy. Doch die Retter sind extrem angespannt, und das aus einem düsteren Grund: Es ist nicht das erste Drama, das sich an diesem unheimlichen Ort abspielt.

Über dem Hof liegt bereits der Schatten einer extrem grausamen Tat. Erst wenige Monate zuvor, im Februar, fand der Deutsche Schäferhund Aiko hier ein brutales Ende. Er wird bestialisch zu Tode getreten – mutmaßlich mit schweren Stahlkappenschuhen – und anschließend wie wertloser Müll im angrenzenden Wald entsorgt.

Für die Helfer ist klar: Dieser Hof ist kein Zuhause, sondern ein Ort des Grauens. Buddy muss hier so schnell wie möglich weg, um nicht ein ähnlich grausames Schicksal zu erleiden!

Die tödliche Eskalation

Als die Tierschützer den Schwiegervater auf dem Hof konfrontieren und ihn auffordern, den Hund herauszugeben, kippt die Situation. Der Mann weigert sich strikt! Und er spricht sogar eine beklemmende Drohung aus…

Als eine Tierschützerin ankündigt, sofort Hilfe zu rufen, reagiert er mit eiskalter Gleichgültigkeit. „Tun Sie das“, entgegnet er, um dann nachzuschieben: „Entweder der Hund oder ich.“Dann dreht er sich um und geht ohne weitere Worte zurück ins Wohnhaus. 

Die Retterin wählt verzweifelt den Notruf und fleht die Polizei an: „Wir wollen nicht, dass ein zweiter Hund auf dem Bauernhof stirbt.“ In genau diesem Moment, während sie noch spricht, zerreißt ein ohrenbetäubender Knall die Stille!

Sekunden später fällt ein weiterer Schuss. Danach herrscht nur noch absolute, gespenstische Ruhe. Ein Video, das den Helfern vorliegt, hält diese erschütternden Sekunden der Eskalation für immer fest.

Schweiz: Hund bei Rettungsaktion erschossen
Buddy wurde eiskalt erschossen, als man ihm helfen will (blick.ch)

Jetzt bangen alle um Goliath

Als die Hilfe kurz darauf auf dem Hof eintrifft, ist das Unfassbare bereits traurige Gewissheit. Für Buddy kommt jede Rettung zu spät; der Täter setzte einen grausamen Schlusspunkt.

Die Nachricht vom eiskalten Ende des Hundes schlägt bei der wartenden Pflegefamilie wie ein Blitz ein. Völlig fassungslos und mit gebrochenem Herzen müssen sie begreifen, dass der Hund, dem sie ein neues Leben schenken wollen, niemals bei ihnen ankommen wird.

Doch das Grauen ist damit nicht vorbei. Ein dritter Hund namens Goliath lebt noch immer im direkten Umfeld der Bauernfamilie. Die Tierschützer bleiben in panischer Angst zurück – voller Sorge, dass dieser Hof bald sein drittes Opfer fordert, wenn nicht schnell etwas geschieht.

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