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Schäferhündin Mina
© Privat / moz.de

Kranke Blindenhündin in Berlin verschwunden: Jetzt tickt die Uhr unerbittlich gegen Mina

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Erst half sie Blinden, jetzt braucht „Mina“ selbst dringend Hilfe. Die Suche nach der kranken Hündin führt zu einer Spur, die nichts Gutes erahnen lässt.

Es ist ein nebliger Februartag in Hohen Neuendorf (Berlin). Ute P. geht mit ihren Hunden im Wald spazieren, alle genießen das vertraute Ritual. Ihre neunjährige Schäferhündin Mina verschwindet für einen Moment zwischen den Bäumen, zusammen mit ihrem vierbeinigen Gefährten „Wolfgang“.

Doch als Wolfgang kurze Zeit später allein aus dem Dickicht zurückkehrt, beginnt ein Albtraum, der bis heute kein Ende gefunden hat.

Blinde Hündin wie vom Erdboden verschluckt

Seit diesem 10. Februar ist nichts mehr, wie es war. Ute P. und ihr Partner haben seither keine Nacht mehr ruhig geschlafen. Sie haben Wälder durchkämmt, Plakate geklebt und soziale Netzwerke mobilisiert. Sogar Profi-Suchhunde und Wildtierkameras kamen zum Einsatz.

Doch Mina, die für Ute P. mehr als nur ein Haustier ist, bleibt verschwunden. „Sie war wirklich mein Seelenpartner“, sagt die verzweifelte Frau im Gespräch mit moz.de. Doch je länger die Suche dauert, desto klarer wird: Mina ist wahrscheinlich nicht einfach nur weggelaufen.

Der schreckliche Verdacht

Die Experten und die Familie stehen vor einem Rätsel. Trotz intensiver Suche gab es kein Lebenszeichen im Wald. Mittlerweile drängt sich eine schreckliche Vermutung auf: Alles deutet darauf hin, dass Mina direkt am Waldrand in ein fremdes Fahrzeug verfrachtet wurde.

Die bangen Fragen: Wer macht so etwas? Wer nimmt eine Familie ihr Herzstück weg? Die Ungewissheit ist kaum zu ertragen, doch es gibt einen Umstand, der die Lage noch viel dramatischer macht.

Wettlauf gegen eine Krankheit

Das Schicksal meint es besonders hart mit der Hündin. Mina hat eine beeindruckende Vergangenheit: Sie war jahrelang als Assistenzhündin im Einsatz und hat einer sehbehinderten Frau sicher durch den Alltag geholfen.

Doch nun ist die vierbeinige Helferin selbst in Not. Mina leidet an einer schweren Augenkrankheit. Ohne ihre täglichen Medikamente droht ihr ein Leben in völliger Dunkelheit. Die Zeit spielt gegen sie.

Ein letzter Appell an das Gewissen

Irgendwo da draußen muss Mina sein – vielleicht weit weg von ihrem Zuhause, in den Händen von Menschen, die ihre Geschichte nicht kennen. Ihre „echte Familie“ gibt aber nicht auf.

Ute P. und ihr Partner hoffen nun täglich auf den einen entscheidenden Hinweis, der Mina zurück nach Hause bringt, bevor es für ihre Augen zu spät ist. Infos nimmt die Tierschutzorganisation Tasso unter der Telefonnummer 06190 937300 entgegen (Suchdienstnummer S3042329).

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