Bei ihrer Ankunft sehen die Tierschützer die Hündin, die sie Hopper nennen. Sie beobachtet sie nervös hinter einem Zaun. Ihr Anblick ist schockierend: „Sie hatte fast ihr gesamtes Fell verloren“, berichtet die Organisation auf Facebook. Trotz ihres offensichtlichen Hungers lässt sich Hopper von den Menschen nicht nähern. Die Retter stellen daraufhin eine sichere und schmerzfreie Falle auf, in die die Hündin schließlich hineingeht.
Als Hopper in Sicherheit ist, bemerkt das Team, dass ihr Blick immer wieder zu einer nahegelegenen Scheune schweift. Sie folgen dem Landwirt durch den Schlamm und betreten das Gebäude. Dort, gemütlich in einem Haufen trockenem Heu versteckt, entdecken sie Hoppers Geheimnis: drei winzige Welpen.
Das Opfer einer Mutter
Das Rettungsteam ist beeindruckt von der Intelligenz dieser Mutterhündin. Obwohl eine schwere Hautkrankheit ihr eigenes Fell als Kälteschutz nahm, hielt sie ihre Welpen während des Sturms trocken und warm. „Diese Mutter gab ihren Babys alles, was sie besaß“, schreibt das Tierheim emotional.
Zurück im Zentrum erhält die kleine Familie sofort medizinische Versorgung und ein warmes Bad zur Fellreinigung. Für Hopper bedeutet dieser Moment eine Wende: „Es war das erste Mal in ihrem Leben, dass sich jemand um sie kümmerte. Zuerst war sie nervös bei Berührungen, doch dann entspannte sie sich und kuschelte sich an uns.“
Ein sicherer Hafen zur Genesung
Damit die kleine Familie fernab des Tierheimstresses aufblühen kann, nehmen der örtliche Tierschützer Randy Morgan und seine Frau Debi alle bei sich auf. Die drei Welpen erhalten die Namen Flopsy, Mopsy und Cottontail, in Anlehnung an die berühmten Kaninchen aus Beatrix Potters Erzählungen.
In diesem ruhigen und friedlichen Zuhause kann Hopper ihre Kleinen nun in aller Ruhe säugen. Der Verein verfolgt ihre Entwicklung genau und freut sich darauf, diese mutige Mutter wieder gesund zu sehen. Ihr Fell soll nachwachsen und ihre wahre Persönlichkeit offenbaren, bevor sie und ihre Welpen zur endgültigen Adoption freigegeben werden.