Jagdhund

Jagdhund 

© @Rafaëlla Waasdorp / Unsplash

„Er war nutzlos“: Jäger hängen Hund auf und werfen ihn in Schlucht – Gericht verurteilt sie zu einem Jahr Haft.

von Ludivine Mazzotti

Vor ein paar Jahren wird der Hund Acollarado von zwei Jägern in Almogía (Spanien) aufgehängt und in eine Schlucht geworfen. 
 

Die beiden Jäger hängen den Hund auf und werfen seinen Körper weg. Sie halten ihn für „nicht effektiv genug für die Jagd“. 

Während der Hund stirbt, beobachten die Jäger sein Leiden. Sie trinken dabei Bier und lachen, wie Zeugen berichten, die die örtliche Polizei alarmieren.

Erschwerende Umstände 

Die Partei Partido Animalista Pacma und ein Dutzend Tierschutzorganisationen treten als Nebenkläger auf. Sie wollen Acollarado verteidigen und die Täter dieses Verbrechens zur Rechenschaft ziehen. Die Nebenklage fordert 18 Monate Haft und ein vierjähriges Jagdverbot. Am Dienstag, dem 26. Mai 2026, verkündet das Gericht sein Urteil, das zu einer Verurteilung führt.

Der Fall endet mit einem Urteil, das den erschwerenden Umstand der Grausamkeit berücksichtigt. Dies geschieht gemäß dem ehemaligen Artikel 337 des Strafgesetzbuches. Als erschwerend gelten der Tod durch Ersticken und die Tatsache, dass der leblose Tierkörper in einer Schlucht gefunden wurde.

Zwölf Monate Haft 

Die beiden Jäger, die Acollarado getötet haben sollen, akzeptieren eine Haftstrafe von jeweils zwölf Monaten und einem Tag. Dies geschieht nach einer Vereinbarung, die die Staatsanwaltschaft vor Gericht erzielt. 

Da sie keine Vorstrafen haben, müssen die Jäger nicht ins Gefängnis. Sie dürfen jedoch vier Jahre lang weder jagen noch ein Tier halten.

Übersetzt von Wamiz FR
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