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Doris Golpashin und Schäferhund "Kommissar Rex"
© ORF/MR Film/Petro Domenig - web.de

Strenges Verbot bei „Kommissar Rex“: Doris Golpashin enthüllt Geheimnis um den TV-Hund

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Vor der Kamera ist „Rex“ der beste Freund des Menschen, dahinter ein knallharter Profi. Warum am Set der Serie ein eisernes Gesetz eins strikt verbietet.

Wenn am Set der Neuauflage von „Kommissar Rex“ die Kameras laufen, herrschen völlig andere Gesetze. Was für die Zuschauer vor den Bildschirmen wie ein spielerisches Miteinander zwischen Mensch und Tier aussieht, unterliegt hinter den Kulissen in Wahrheit einer knallharten Regel!

Majorin Evelyn Leitner, gespielt von Doris Golpashin, kehrt nach 22 Jahren zurück an die Seite der berühmtesten Spürnase des TV – und gewährt nun einen überraschenden Einblick in die strengen Auflagen am Set.

Der Star, der nicht berührt werden darf

Sobald der tierische Hauptdarsteller das Set betritt, verändert sich die Atmosphäre schlagartig. Doris Golpashin beschreibt eine Aura des absoluten Respekts, die sich über die gesamte Crew und die Komparsen legt.

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz: Dieser Hund ist kein privater Vierbeiner, der fröhlich über das Gelände tollt. Er ist ein Profi im Dienst.

Das Geheimnis hinter der perfekten Performance der Spürnase ist eine extreme Fokussierung – und die darf von niemandem gestört werden. Der menschliche Urinstinkt, das süße Tier sofort anlocken oder streicheln zu wollen, muss am Set unterdrückt werden.

„Der Hund muss sich konzentrieren, insofern darf man ihn keinesfalls einfach berühren, geschweige denn streicheln!“, enthüllt die 45-jährige Schauspielerin. Es herrscht ein striktes Streichelverbot, das das gesamte Team eisern einhalten muss.

Die Arbeit hinter dem Mythos

Die Faszination für das Tier ist riesig, doch die Distanz ist zwingend erforderlich. Ein falscher Handgriff, eine unerwartete Kuscheleinheit – und die Konzentration des Hundes könnte empfindlich gestört sein.

Dahinter steckt eine gigantische Maschinerie. Golpashin zeigt sich zutiefst beeindruckt von dem Trainer-Team im Hintergrund. „Es steckt wahnsinnig viel Arbeit und Liebe hinter dem Training“, erklärt sie. Nur durch dieses eiserne Regiment vor und hinter der Kamera kann die Illusion des perfekten Polizeihundes aufrechterhalten werden.

Doch so streng die Regeln während des Drehs auch sind – wenn die letzte Klappe fällt und die Szene im Kasten ist, fällt auch die unsichtbare Mauer um den Vierbeiner.

Dann verwandelt sich der hochkonzentrierte Arbeitshund wieder in das, was er im Herzen ist: die süßeste Spürnase auf vier Pfoten. Erst dann, so Golpashin lachend, gilt am Set: „Nach getaner Arbeit durfte gekuschelt werden.“

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