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Kommissar Rex: Schäferhund Capo
© SAT.1/ORF/Petro Domenigg

Neuer „Kommissar Rex“ liebt alle am Set – doch bei DIESEM Schauspieler fliegen die Fetzen!

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Hinter den Kulissen des TV-Comebacks herrschte Eiszeit. Denn ein menschlicher Kollege fiel beim neuen tierischen Star der Serie sofort in Ungnade.

Über 20 Jahre war es still um ihn, am Montagabend feierte er sein großes Comeback im deutschen Fernsehen: „Kommissar Rex“. Doch wer glaubt, dass hinter den Kulissen der Neuauflage alles nach Drehbuch lief, irrt sich gewaltig.

Am Set braute sich ein leiser, aber eiskalter Konflikt zusammen. Mittendrin: Der neue vierbeinige Star der Show und ein Mann, der plötzlich spürte, wie es ist, völlig unerwünscht zu sein.

Neuer „Rex“ lässt Co-Star abblitzen

Der neue Rex heißt eigentlich Capo. Und der ist ein Schäferhund, der abseits der Kameras alle in seinen Bann zieht. Die Crew liebt ihn, Streicheleinheiten werden verteilt, das Eis ist bei jedem sofort gebrochen. Bei jedem – außer bei Ex-„Tatort“-Star Maximilian Brückner.

Wenn der 47-jährige Schauspieler den Raum betrat, veränderte sich die Atmosphäre. Keine freudige Begrüßung, kein Schwanzwedeln. Nur kalte Ablehnung.

Die Situation spitzte sich so weit zu, dass Capo sich schlichtweg weigerte, überhaupt mit seinem neuen menschlichen Co-Star für ein Foto zu posieren. Eine Demütigung auf vier Pfoten. „Es war ein bisschen peinlich. Er mochte jeden am Set, nur mich nicht“, gesteht Brückner ungewohnt offen gegenüber der Bild-Zeitung.

Es gibt einen guten Grund

Wie konnte es dazu kommen? Was hat Capo an dem erfahrenen Schauspieler gewittert, das ihn so reserviert reagieren ließ?

Die Antwort liegt nicht in der Persönlichkeit des TV-Stars, sondern in seiner Vergangenheit – genauer gesagt: in seinem unmittelbaren Aufenthaltsort vor dem Dreh. Brückner lebt auf einem Bauernhof bei München. Und diesen Geruch brachte er unsichtbar mit ans Set.

„Wahrscheinlich hielt er mich für einen Schafbock, das war das Problem“, resümiert der Schauspieler den fatalen Fehlstart mit einem Augenzwinkern. Für den feinen Sinn des Schäferhundes war der Mann vor ihm kein Kollege. Er war ein Fremdkörper aus einer anderen Welt.

Ohne Schafbock-Geruch funkt‘s

Inzwischen haben Mensch und Tier einen Waffenstillstand geschlossen und funktionieren vor der Kamera als Einheit. Brückner selbst nimmt die anfängliche Eiszeit sportlich, wohlwissend, wer hier der wahre Star ist.

„Es heißt ‚Kommissar Rex‘ und nicht ‚Kommissar Steiner‘“, lacht er. Seine drei jungen Kinder haben die Machtverhältnisse ohnehin längst geklärt: Für sie gibt es nur noch den Schäferhund.

Privat bleibt Brückners Leben jedoch hundefrei – aus Respekt vor dem Tier: „Dafür bräuchte ich viel Zeit und die habe ich leider nicht.“ Was bleibt, ist die tief empfundene Bewunderung für seinen tierischen Kollegen.

Denn Brückner war schon früher ein Fan der Serie. „Der Hund war mein erster Superheld. So ein Hund ist halt unbestechlich, da wird man nicht betrogen.“ Eine Lektion, die er am Set der ersten Tage auf die harte Tour lernen musste.

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