Es stinkt bestialisch nach Fäkalien, der Lärm aus Winseln, Kratzen und panischem Kläffen ist kaum zu ertragen. Hinter rostigen Gittern drängen sich unzählige Hunde dicht an dicht auf nacktem Beton. Manche zittern am ganzen Körper, andere liegen bereits völlig reglos in ihrem eigenen Kot.
Wer durch die kalten Metallstäbe blickt, schaut in Augen voller purer Todesangst. Für viele dieser Tiere läuft die Zeit unerbittlich ab: Ihnen bleiben nur noch wenige Stunden zu leben. Willkommen in der Hunde-Hölle von Rumänien…
EU-Gelder für rumänische Tötungsstationen?
Hinter diesem grauenhaften Alltag verbirgt sich ein gigantisches, eiskaltes System, das Tierschützer nun mit aller Macht ans Licht zerren. Der furchtbare Verdacht: Diese Maschinerie des Todes, in der das Einfangen und Beseitigen von Straßenhunden zu einem extrem lukrativen Geschäft geworden ist, wurde mutmaßlich befeuert durch unser aller Steuergelder!
Millionen-Geschäft mit dem Tod
Einem brisanten Bericht zufolge sollen mehr als eine Milliarde Euro an öffentlichen Geldern in dieses düstere System geflossen sein. Tierschützer und Aktivisten schlagen Alarm, denn darunter sollen sich auch hunderte Millionen aus Europa befinden.
Eigentlich sind diese Gelder für harmlose Bereiche wie Abfallwirtschaft gedacht, doch Kritiker befürchten, dass die Mittel im Schatten zweckentfremdet werden, um das brutale Einfangen und Töten der Tiere zu finanzieren.
Keine Gnade für Streuner in Rumänien
Die nackten Zahlen dieses Geschäfts machen fassungslos: Allein in den vergangenen drei Jahren wurden rund 70.000 Hunde eiskalt beseitigt. Ein umstrittenes Gesetz erlaubt es, eingefangene Straßenhunde nach nur 14 Tagen verschwinden zu lassen, wenn sie niemand adoptiert.
Selbst zutrauliche und blutjunge Tiere fallen dieser gnadenlosen Spirale zum Opfer. „Wäre das gleiche Geld in flächendeckende Kastrationen geflossen, wäre das Problem längst gelöst – ohne dass ein einziger Hund hätte sterben müssen“, erklärt Aktivist Nathan Goldblat im Interview mit BILD verzweifelt.
Schockierendes hinter verschlossenen Türen
Um massiven öffentlichen Druck aufzubauen, reisten auch Influencer nach Rumänien und sammelten Spenden. Doch was Helfer tief im Inneren dieser Einrichtungen entdecken, gleicht einem absoluten Albtraum.
Als Kontrolleure die verschlossenen Türen einiger Heime öffnen, machen sie grauenhafte Funde: Kühltruhen, die bis oben hin mit toten Hunden vollgestopft sind. Müllsäcke voller Kadaver. Tiere, die mit Fangstangen brutal gegen Wände gedrückt werden.
Das düsterste Geheimnis offenbarte sich jedoch in einer Toilette: Dort fanden Helfer riesige Mengen Frostschutzmittel. Der schreckliche Verdacht steht im Raum, dass die Hunde nicht einmal auf vorgeschriebenem Weg, sondern auf unvorstellbar grausame Weise aus dem Weg geräumt wurden.
Ganz Europa fordert Antworten
Während das offizielle Europa die Vorwürfe einer indirekten Finanzierung dieser Zustände entschieden zurückweist, fordern die Tierschützer lückenlose Aufklärung. Die Geldflüsse müssen offengelegt werden, um zu beweisen, dass nicht ein einziger Cent an europäischen Geldern diese Hunde-Hölle am Leben erhält.
Bis das nicht passiert ist, kämpfen schätzungsweise 600.000 weitere Straßenhunde in Rumänien jeden Tag aufs Neue ums nackte Überleben.