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Brunos Fall schockt Martin Rütter
© RTL+ / DIe Unvermittelbaren - mit Martin Rütter

„Die Unvermittelbaren“: Martin Rütter zutiefst erschüttert über diese traurige Wende

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Nach der Befreiung aus der Hölle! Gerade als Hund „Bruno“ endlich anfangen will zu leben, sorgt ein Zusammenbruch für eine zutiefst erschütternde Wende.

Es ist die bittere Realität des Tierschutzes: Manchmal holt die dunkle Vergangenheit ein Tier genau in dem Moment ein, in dem die Seele eigentlich gerade Frieden gefunden hat.

Bei Neufundländer Bruno schien die Hölle endlich überstanden. Doch das Schicksal des großen schwarzen Rüden aus der Sendung „Die Unvermittelbaren“ nimmt ausgerechnet in der letzten Folge eine Wendung, die nicht nur sein neues Frauchen in Tränen ausbrechen ließ, sondern auch Hunde-Profi Martin Rütter fassungslos zurücklässt.

Brunos tragische Vergangenheit

Die Akte von Bruno liest sich wie ein Albtraum. Jahrelang vegetiert der Neufundländer bei seiner ehemaligen Halterin unter katastrophalen Bedingungen vor sich hin. Die Außenwelt sieht er kaum.

Als die Behörden schließlich eingreifen und den Hund beschlagnahmen, gleicht er einem körperlichen Wrack: Er ist völlig abgemagert, das eigentlich so flauschige schwarze Fell ist massiv mit Fäkalien verklebt. Die Ohren sind so schwer vereitert, dass Bruno das Gehör versagt.

Alles sieht nach Happy End aus…

Nach der ersten Sicherung im Tierheim Darmstadt scheint sich das Blatt jedoch zu wenden. Über Martin Rütters Aufruf findet Bruno den scheinbar perfekten Zufluchtsort: Hundetrainerin Larissa aus Oberschwaben holt ihn zu sich aufs Land.

Hier erwartet Bruno eine tolerante Tier-Gruppe, viel Platz und ein weiches Bett. „Unsere erste Nacht war sehr schön“, berichtet Larissa anfangs. Selbst Rütter staunt über die schnelle Eingewöhnung des Tierschutz-Hundes.

Große Sorgen um Bruno

Doch die trügerische Ruhe hält nur sechs Wochen an. Dann schlägt die Vergangenheit brutal zurück. Ein Video-Update von Larissa dokumentiert den plötzlichen Absturz: „Gestern Nacht hat Bruno gehustet und seit heute Morgen geht es ihm überhaupt gar nicht gut.“

Der massige Rüde frisst nicht mehr, ringt schwer nach Luft und bricht sogar zweimal vor Schwäche auf der Treppe zusammen!

In der Tierklinik offenbart ein Röntgenbild schließlich die unheilvolle Wahrheit. Auf der Lunge zeigt sich ein Schatten – etwas, das dort „nicht hingehört“. Trotz hochdosierter Antibiotika und Entwässerungsmedikamenten erkennt die erfahrene Trainerin den Ernst der Lage sofort: „Vermutlich ist unsere Zeit einfach begrenzt.“

Die bitterste aller möglichen Entscheidungen

Der unsichtbare Feind ist stärker. Brunos geschundener Körper erholt sich nicht mehr. Um ihm weiteres Leid zu ersparen, trifft Larissa die schwerste, aber wichtigste Entscheidung im Tierschutz: Sie lässt ihn erlösen.

Martin Rütter reagiert zutiefst betroffen auf den plötzlichen Tod des Schützlings. „Es ist natürlich schrecklich“, resümiert der TV-Profi, versucht aber den einzigen Trost in dieser Tragödie festzuhalten: Bruno musste nicht in einem Tierheim sterben. Er verbrachte seine letzten Wochen in einem Zuhause, in dem er geliebt wurde.

Wie nah Glück und Tragödie beieinanderliegen, zeigt der Blick auf Brunos einstigen Leidensgenossen Willi. Der Hütehund, der aus denselben widrigen Verhältnissen befreit wurde, hat den Absprung geschafft. Er bewacht heute gesund und munter Haus und Hof im Emsland.

Er ist ein bittersüßer Beweis dafür, dass der Kampf um „Die Unvermittelbaren“ trotz aller Rückschläge niemals umsonst ist.

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