Werbung

Er rettet ein Kätzchen: Im Tierheim schlagen sie die Hände über dem Kopf zusammen

© Symbolbild / Shutterstok

Hätte er doch bloß die Finger davon gelassen! Er will dem verlassenen Tierkind helfen und gibt es im Tierheim ab. Erst als die Mitarbeiter genauer hinschauen, begreifen sie, was da wirklich vor ihnen sitzt.

von Stefanie Gräf , 09.04.2020

Es ist ein wirklich unglaublich niedliches kleines Fellknäuel: große, dunkle Kulleraugen, flauschiges Fell, vier tapsige Pfötchen und ein süßes Stupsnäschen mit feinen Tasthaaren. Auf den ersten Blick denkt der Engländer daher sofort, dass ein verwaistes Katzenbaby vor ihm sitzt. Deshalb sammelt er das Tierkind ein und gibt es im örtlichen Tierheim ab.

Eine Riesenüberraschung!

Als das „Kätzchen“ bei der Erstuntersuchung aber gründlich unter die Lupe genommen wird, staunen die Fachleute nicht schlecht. Denn obwohl es für Laien einem Kitten zwar recht ähnlich sieht, handelt es sich in Wahrheit um einen jungen Fuchs!

Ohne lange zu fackeln kontaktieren die Tierschützer daraufhin eine Wildtier-Rettungsorganisation, das Cuan Wildlife Rescue in Much Wenlock, Shropshire, und bitten um Hilfe. Die wird gerne gewährt, denn in letzter Zeit ist es schon öfter passiert, dass wohlmeinende Passanten die erst wenigen Wochen alten Fuchskinder mitnehmen. Mitarbeiterin Fran Hill erklärt:

„Die werden oft für Katzenbabys gehalten, da sie als Babys noch gar nicht aussehen wie Füchse.“

Pflege und Aufmerksamkeit sind entscheidend

Jetzt wird das winzige Füchslein erst einmal in Ruhe aufgepäppelt – zunächst mit der Flasche, aber in kurzer Zeit wird es in der Lage sein, selbst zu fressen. Zum Glück ist es bis auf einen kleinen Kratzer am Näschen gesund und munter.