Schwarzer Eimer im Gras
© Tierschutzverein Welpennesterl / Facebook

Spaziergänger sieht Plastikeimer am Feld: Beim Blick hinein gefriert ihm das Blut in den Adern!

von Stefanie Gräf

Im ersten Moment sieht es aus wie achtlos weggeworfener Müll. Doch als der Spaziergänger in den Eimer hineinschaut, deckt er ein grausames Verbrechen auf.

Noch schnell am Abend eine kleine Runde durch die Natur drehen, um sich nach einem heißen Sommertag etwas abzukühlen. Das ist vermutlich der ursprüngliche Plan des Spaziergängers aus dem österreichischen Korneuburg an diesem 23. Juni 2026, als er sich auf den Weg macht. Doch unterwegs stößt er auf einen Fund, der alles auf den Kopf stellt!

Am Rande eines Feldes bleibt sein Blick plötzlich an einem Gegenstand hängen. Es ist ein einfacher, schwarzer Plastikkübel. Aber er wirkt an dieser Stelle komplett deplatziert. Als der Mann näher herantritt und einen Blick in das Innere wirft, erlebt er einen wahren Schockmoment! 

Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Auf dem nackten Boden des Eimers drängen sich sechs neugeborene Welpen aneinander. Blind, hilflos - und jemand hat sie hier auf wirklich perfide Weise dem sicheren Tod überlassen.

Für die winzigen Hundebabys läuft in diesem Moment eine unsichtbare, tödliche Uhr ab. Ohne die Wärme der Mutter und völlig schutzlos in der Sommerhitze dehydrieren die Neugeborenen rasant. Der Finder fackelt nicht lange und schlägt sofort Alarm. Wenig später läuft bei den Rettern die medizinische Notfall-Maschinerie an. Die hilflosen Bündel werden mitten in der Nacht in die Station des Tierschutzvereins Welpennesterl gebracht.

Für das Team vor Ort beginnt ein nervenaufreibender 24-Stunden-Dauereinsatz. Alle zweieinhalb Stunden müssen die Kleinen per Hand gefüttert werden – ein winziger Fehler kann in diesem Stadium tödlich sein. Und das Drama spitzt sich schnell zu: Das kleinste Welpenmädchen verschluckt sich so schwer bei der Fütterung, dass die Ersatzmilch direkt in der Lunge landet und eine schwere Lungenentzündung auslöst. 

Es folgt ein haarscharfer Kampf ums Überleben, den die kleine Kämpferin am Ende gewinnt. Ein weiterer Welpe leidet an einer Fehlbildung und kann nicht richtig urinieren – er muss in der kommenden Woche operiert werden. Die nackten, medizinischen Fakten zeigen, mit welcher absoluten Skrupellosigkeit der unbekannte Täter gehandelt hat.

6 Welpen im Plastikeimer ausgesetzt

Am 24. Juni macht der Tierschutzverein Welpennesterl den Fall öffentlich. Ein hochemotionaler Facebook-Post bricht wie eine Welle über das Internet herein. Die Resonanz ist gigantisch und von tiefer Erschütterung geprägt: Über 13.000 Likes, Tausende Kommentare und mehr als 2.000 Teilungen innerhalb kürzester Zeit. 

Die Worte der Tierschützer treffen den Nerv der Community: „Das ist wieder so ein Beitrag, der nicht in meinen Kopf will! Wie können Leute sein! Der Täter sollte mir nicht in die Finger kommen!“

Die Tierfreunde in den Kommentaren halten mit ihrer Wut nicht hinterm Berg. „Dieses Verhalten ist verachtenswert und abscheulich“, schreibt eine Userin. Ein anderer kommentiert kurz und düster: „Was ich den Tierquälern wünsche, möchte ich gar nicht aussprechen – ich sag nur KARMA.“

Das Netz kocht vor Wut über die feige Tat

Mittlerweile sind die sechs „Schnuckis“, wie die Retter sie liebevoll nennen, sechs Wochen alt. Die kritischste Phase ist überstanden und die ersten Welpen haben sich ins Leben zurückgekämpft. In zwei Wochen steht das Chippen und Impfen an, danach wird für die Rasselbande ein liebevolles Zuhause gesucht – und die Nachfrage im Netz nach einer Adoption ist nach diesem viralen Hit bereits riesig.

Doch die Erleichterung im Tierheim ist von einer dunklen Vorahnung begleitet. In der Community wird parallel eine bittere Wahrheit ausgesprochen: In wenigen Wochen beginnen offiziell die Sommerferien. Jedes Jahr um diese Zeit schnellen die Zahlen der abgegebenen und weggeworfenen Tiere dramatisch in die Höhe. Das Phänomen Hunde aussetzen vor den Ferien ist eine jährliche Krise für den Tierschutz. 

Der Fall aus Korneuburg ist erst der traurige Vorbote einer Saison, in der wehrlose Haustiere für die Urlaubsplanung der Besitzer weichen müssen. Der Täter aus dem Plastikkübel-Fall ist zwar noch unerkannt, doch die Tierschützer hoffen inständig, dass dieser überstandene Krimi zumindest als Abschreckung dient.

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