Diese ungewöhnliche und rührende Geschichte ereignet sich in einer Villa in La Verpillière (Frankreich). Das berichtet die Zeitung Le Dauphiné. Zwei junge Männer dringen in das Privatgrundstück ein, um dort einzubrechen. Die Überwachungskameras eines Nachbarn zeichnen ihr seltsames Verhalten auf. Die Eindringlinge tragen auffällige Warnwesten und wirken überhaupt nicht gehetzt.
Die Aufnahmen zeigen, dass sie fast vierzig Minuten lang im Haus bleiben. Neben dem eigentlichen Einbruch überrascht vor allem ihr Verhalten gegenüber dem Vierbeiner die Ermittler. Das Verhalten ist absolut unerwartet.
Ein unerwarteter Moment der Zärtlichkeit für den Vierbeiner
Als die beiden Komplizen das Haus betreten, stehen sie plötzlich vor dem Familienhund. Das liebenswerte Tier zittert vor Angst, weil es durch den plötzlichen Besuch erschrocken ist. Angesichts dieser Not reagieren die Täter auf erstaunliche Weise. Sie zeigen weder Gewalt noch Gleichgültigkeit, sondern kümmern sich liebevoll um ihn.
Mit viel Sanftmut füllen sie den Napf des Hundes mit Futter. Sie wollen ihn beruhigen und sein Vertrauen gewinnen. Danach nutzen die Männer sogar den Pool der Villa für ein kurzes Bad. Sie runden diesen skurrilen Moment mit einer Dusche ab.
Das Ende der Flucht vor Gericht
Dieses freundliche Verhalten zeigt zwar ihr gutes Herz, aber es besänftigt die Justiz nicht. Dank der Videoaufnahmen ermittelt die Polizei die Identität der beiden Männer sehr schnell. Die örtliche Polizei nimmt sie bereits am nächsten Tag fest.
Sie erhalten im Schnellverfahren eine Haftstrafe ohne Bewährung. Einbrechern droht auch in Deutschland eine empfindliche Gefängnisstrafe. Damit endet die Flucht der Diebe sehr schnell. Der betroffene Hund vergisst diese besonderen Besucher aber sicher nie.