Hazel ist ein Rennhund. Er absolvierte acht Rennen in seinem Leben, bevor seine früheren Halter ihn in den Ruhestand schickten.
Als Lena ihn adoptiert, ist der Hund ein trainierter Laufathlet.
Ein echter Sportler
Sie unternimmt lange Spaziergänge mit ihm und beobachtet ihn dabei, wie er mit voller Geschwindigkeit über Felder rennt. Hazel ist ein glücklicher und kerngesunder Hund. Doch alles ändert sich an dem Tag, als der Vierbeiner, obwohl er sich ausruht, plötzlich zusammenbricht. Seine beiden Hinterbeine tragen ihn nicht mehr.
Die Gesundheitsuntersuchungen zeigen, dass der Hund einen Bandscheibenvorfall hat, der eine Arterie komprimiert. Dies verursacht eine massive Blutung und die Lähmung seiner Hinterbeine. Es ist eine der schlimmsten Verletzungen für einen Hund, der zum Laufen „programmiert“ ist.
Eine achtstündige Operation
Hazel hat keine andere Wahl, als operiert zu werden. Er unterzieht sich einer achtstündigen Operation, um die Wirbelsäule zu entlasten. Die Tierärzte warnen Lena. Sie erklären ihr, dass sie die Euthanasie in Betracht ziehen sollte, wenn Hazel seine Hinterbeine bis zur sechsten Woche immer noch nicht bewegt.
Trotz aller Ratschläge entscheidet sich Lena, nicht aufzugeben. Sie will an die Zeichen glauben, die Hazel ihr gibt, dass er wieder laufen wird. Dies zeigt sich in einem kleinen Schwanzwedeln, etwas mehr Kraft in seinen Pfoten und einem Gleichgewicht, das einige Sekunden anhält.
Schließlich macht Hazel im Mai, sechzehn Wochen nach seiner Verletzung, seine ersten Schritte allein. In diesem Moment ist die junge Frau sicher, dass er es schaffen wird. Der Genesungsprozess des Vierbeiners dauert noch an. Wir wünschen Hazel und seiner Familie weiterhin viel Kraft!