Zwei schwere Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 erschüttern den Norden von Venezuela. Die enorme Naturgewalt zerstört viele Häuser und hinterlässt schwere Schäden in der betroffenen Region.
Die örtlichen Rettungskräfte suchen tagelang unermüdlich in den Trümmern nach Überlebenden. Zwischen Schutt und Asche hoffen die Menschen auf ein Lebenszeichen von den Vermissten.
Ein Wunder unter den Trümmern
Nach 29 Tagen geschieht ein großes Wunder im Katastrophengebiet. Unter den Resten eines eingestürzten Hauses entdecken die Helfer eine elf Jahre alte Hündin der Rasse Pudel. Beyli hat die lange Zeit im Dunkeln wie durch ein Wunder überlebt.
Die Vierbeinerin ist extrem geschwächt, dehydriert und stark abgemagert. Trotz der Katastrophe klammert sich das Tier mit letzter Kraft an das Leben. Die Hündin harrt die ganze Zeit neben der verstorbenen Mutter ihrer Halterin aus.
Ein Hoffnungsschimmer für die Familie
Helfer bringen den Pudel sofort in eine örtliche Tierklinik für eine Notfallbehandlung. Dort versorgt das medizinische Team das dehydrierte Tier mit Infusionen. Die Tierärzte behandeln auch Verletzungen an den Augen, die durch den ständigen Staub entstanden sind. Mittlerweile ist der Zustand der Hündin stabil.
Die Familie lebt derzeit in einer Notunterkunft für Katastrophenopfer. Bei dem emotionalen Wiedersehen mit ihrem geliebten Haustier fließen viele Tränen der Erleichterung. Wir wünschen der tapferen Hündin und ihren Hundehaltern viel Kraft für die Zukunft.