„Wie kann es sein, dass es keine Anzeichen gab?“, lautet die fassungslose Frage eines Users unter dem Facebook-Post. Ein anderer fragt misstrauisch: „Warum ist da ein Babylöffel dabei?“, während es in einem weiteren Kommentar schaudernd heißt „Meine Blase tut schon beim Hinschauen weh …“
Tatsächlich sorgt der von Katie Ward bei „Iloveveterinarymedicine“ eingeschickte Fall für jede Menge Gänsehaut.
Dabei fing alles komplett alltäglich an, doch nach dem Röntgenbild lief die Sache komplett aus dem Ruder. Der neun Jahre alte Golden Retriever hatte an diesem Tag einen Termin für die jährliche, routinemäßige Untersuchung. Der Halter des Hundes berichtet auch nicht von Besonderheiten, die ihm aufgefallen wären.
Mit der Blase stimmt etwas nicht!
Die Auswertung des Blutbildes macht die Veterinäre jedoch stutzig, ein Wert ist merkwürdig: das spezifische Uringewicht zu ungewöhnlich niedrig. Zur Abklärung werden ein Röntgenbild des Bauchraums gemacht sowie vorsichtshalber auch noch ein Ultraschall. Denn der Befund der Blase macht alle komplett fassungslos: Die Blase ist randvoll mit Blasensteinen!
Bei der angesetzten OP bestätigt sich der Befund. Insgesamt 130 Blasensteine werden bei dem Golden Retriever entfernt – auch mithilfe eines Babylöffels. Von riesigen Klumpen bis hin zu feinem Gries ist alles dabei.
Und die Frage, die sich den allermeisten Usern bei dem Bericht stellt: Kann es wirklich sein, dass der Halter nichts gemerkt hat?