In einer am 7. Mai veröffentlichten Studie weist die CDC auf eine „potenzielle H5N1-Viruskontamination“ hin. Die Behörde warnt eindringlich vor einer möglichen Übertragung von Katzen auf Menschen.
In der Region Los Angeles (USA) gibt es in den Monaten vor der Veröffentlichung der Studie bereits mehrere Fälle von Katzen, die mit dem H5N1-Virus infiziert sind. Eine Übertragung auf den Menschen erfolgt bislang jedoch nicht.
19 Fälle von infizierten Katzen
Insgesamt zeigen 19 Katzen Atemnot, Leber- oder neurologische Probleme nach einer H5N1-Virusinfektion. Von diesen Tieren sterben 14 Katzen oder müssen eingeschläfert werden.
Die Familien der verstorbenen oder eingeschläferten Katzen werden getestet; dies betrifft 139 Menschen. Unter 25 Personen, die Bluttests erhalten, zeigt ein asymptomatischer Tierarzt eine Spur einer H5N1-Virusinfektion, nachdem er Kontakt zu einer infizierten Katze hat. Sieben Tage nach dem Kontakt mit dem Virus ist der Veterinär jedoch negativ getestet worden.
Ursachen der Ansteckung
Alle 19 Katzen der Studie konsumieren Rohmilch, rohes Fleisch oder rohes Tierfutter. Die Produkte stammen aus dem Handel.
Diese Entdeckung belegt erstmals die Übertragung dieses Virus von einem Haustier auf einen Menschen. Gesundheitsempfehlungen für Katzenhalter raten dringend davon ab, ihren Tieren Rohmilch, rohes Fleisch oder andere unverarbeitete Futtermittel zu geben.