Die Spree am Berliner Reichstagsgebäude
© elxeneize / Shutterstock (Symbolbild)

Frauchen geht Gassi in Berlin: Plötzlich kommt es zu einer Verzweiflungstat aus Liebe!

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Ein Spaziergang vor der Kulisse des Reichstages wird unvermittelt zum Albtraum. Plötzlich zerreißen Sirenen und Hubschrauber die Ruhe über der Hauptstadt.

Samstagnachmittag in Berlin-Moabit. Nichts deutet auf das Drama hin, das sich gleich abspielen wird. Doch innerhalb von Sekundenbruchteilen verwandelt sich der entspannte Hunde-Spaziergang entlang dem Bundesratsufer an der Spree in einen blanken Albtraum.

Plötzlich macht sich der geliebte Vierbeiner einer Hundehalterin frei und befindet sich wenig später im eiskalten Wasser der Spree! Sein Frauchen ist zunächst wie gelähmt, doch dann reagiert sie aus blinder Liebe völlig kopflos.

Hund kämpft in der Spree um sein Leben

Der Hund wird abgetrieben, paddelt verzweifelt gegen die Wassermassen. Aus eigener Kraft schafft er es nicht mehr an Land – der Kampf gegen den Fluss scheint verloren. Ein Anblick, der pure Verzweiflung bei seiner Halterin auslöst.

Als ihr Hund immer weiter abtreibt, trifft sie eine fatale Entscheidung: Sie stürzt sich selbst in den eiskalten Fluss, um ihr Tier zu retten. Doch dabei begeht sie einen fast tödlichen Fehler: Sie unterschätzt die reißende, unbarmherzige Strömung der Spree völlig!

Das Wasser des Hauptstadt-Flusses zieht sie gnadenlos mit sich. Aus der verzweifelten Rettungsaktion wird augenblicklich ein dramatischer Kampf ums nackte Überleben – für Hund und Halterin.

Lebensgefahr auch für die Halterin

Zeugen am Ufer beobachten das lebensgefährliche Treiben fassungslos und wählen panisch den Notruf. Wenig später zerreißen unzählige Sirenen die Luft. Ein massives Aufgebot an Helfern eilt heran, über zwei Dutzend Spezialisten rasen zum Ort des Geschehens.

Sogar vom Himmel aus sind die Retter im Einsatz: Das schwere Knattern von Hubschrauber-Rotoren hallt über den Fluss, während aus der Luft nach den beiden Ertrinkenden gesucht wird.

Großeinsatz vor dem Reichstag

Es ist ein gnadenloser Wettlauf gegen die Uhr, den die ersten eintreffenden Helfer im allerletzten Moment gewinnen. Mit dem gezielten Wurf einer Leine in die Fluten gelingt es ihnen, die völlig erschöpfte Frau und ihren Hund aus dem Wasser an das sichere Ufer zu ziehen.

Dennoch ist der Albtraum noch nicht ganz überstanden: Die Frau wird umgehend von medizinischem Personal in ein Krankenhaus gebracht. Denn selbst kleine Mengen Wasser in der Lunge können Stunden nach der Rettung zu einem lebensbedrohlichen Zustand, dem sogenannten sekundären Ertrinken, führen.

Doch wenig später gibt es endlich Entwarnung: Mensch und Tier haben den dramatischen Vorfall am Ende gut überstanden.

Berlinerin will Hund aus Spree retten
Der Hund der Frau hat alles gut überstanden (bz-berlin.de)
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