Eve Bañuelos, die Leiterin des Vereins aus Los Angeles (USA), erhält eine Meldung. Neun stark abgemagerte Welpen leben allein in einem verlassenen Fahrzeug. Ersten Informationen zufolge gehörten sie einem obdachlosen Paar. Dieses konnte sich nicht mehr um die Tiere kümmern und ließ sie zurück.
Die Situation ist äußerst dringend. Ohne Futter und auf engstem Raum eingesperrt, haben die Welpen keine Überlebenschance. Doch das örtliche Tierheim ist bereits völlig überfüllt. Zuerst befürchtet Eve Bañuelos, nicht helfen zu können. Dann startet sie einen verzweifelten Aufruf an ihr Team und ihre Gemeinschaft.
Eine vorbildliche Solidaritätsaktion
„Wir haben im Team besprochen, so vielen Welpen zu helfen, wie wir Pflegefamilien finden können“, erklärt Eve Bañuelos. Dank eines Beitrags auf Facebook melden sich fast sofort fünf Familien. Sie nehmen einen Teil des Wurfes bei sich auf. Für die übrigen vier gibt es zunächst keine Lösung, weshalb das Tierheim sie trotz der Überfüllung vorübergehend bei sich aufnimmt.
Nach der Befreiung aus dem Auto erhalten die neun kleinen Überlebenden sofortige medizinische Versorgung. Sie sind so dünn, dass man ihre Rippen sehen kann. Außerdem scheinen sie vor jeder menschlichen Berührung panische Angst zu haben.
Eine spektakuläre Verwandlung
Heute, wenige Wochen nach ihrer Rettung, ist die Veränderung radikal. Dank passendem Futter und viel Liebe haben die Welpen zugenommen. Sie beginnen endlich, aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen. „Es geht ihnen allen viel besser, sie sind nicht mehr nur Haut und Knochen!“, freut sich die Leiterin. „Sie sehen wirklich wie völlig andere Hunde aus.“
Eve Bañuelos hofft, dass diese Geschichte Tierfreunde inspiriert, sich zu engagieren. Ob durch Adoption, ehrenamtliche Arbeit oder Spenden, jede Hilfe zählt. „Wenn jeder die Tierheime unterstützen würde, würde das einen riesigen Unterschied machen. Diese Welpen müssten sich dann nie wieder Sorgen machen, ein liebevolles Zuhause zu finden.“