Der Morgen im Tierheim Saving Sage Animal Rescue Foundation beginnt wie jeder andere. Als die Mitarbeiter zur Tür kommen, entdecken sie eine verlassene Transportbox.
Darin sitzt ein getigerter Kater und blickt die Mitarbeiter durch das Gitter an. Er wirkt sichtlich verwirrt. Neben ihm liegt eine handgeschriebene Notiz. Als die Helfer die Zeilen lesen, wird ihnen schwer ums Herz: „Es tut mir leid … Bei mir ist er nicht sicher. Er hat es nicht verdient, verletzt zu werden. Bitte helfen Sie ihm.“
Ein bereits überfülltes Tierheim
Das Tierheim ist zu diesem Zeitpunkt eigentlich komplett voll. Jeder Zwinger ist besetzt und alle Pflegestellen sind belegt. Die Aufnahme eines neuen Tieres stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Aber die Tür zu verschließen, kommt für die Helfer nicht infrage.
Die Freiwilligen bringen den Kater ins Tierheim. Ihre Gedanken sind bei der Person, die diese Worte geschrieben hat. Hinter der Tat spüren sie Sorge und vielleicht sogar Verzweiflung. „Er ist in Sicherheit. Man sieht, dass er geliebt wurde“, schreiben sie später in den sozialen Netzwerken an den ehemaligen Halter gerichtet.
Ein Neuanfang für Georgie
Nach einer beruhigenden tierärztlichen Untersuchung erhält der Kater einen neuen Namen: Georgie. Er wird in einem Zwinger mit weichen Decken untergebracht und kann sich endlich ausruhen. Am selben Abend atmet das Team auf. Georgie entspannt sich, frisst und schläft schließlich ein. Die Worte auf dem Zettel bleiben jedoch in den Köpfen aller.
Wenig später wird Georgie zum Ten Lives Club gebracht. Diese Organisation ist auf die Vermittlung von Katzen spezialisiert. Gegen alle Erwartungen muss der Kater nicht lange warten. Eine Frau kommt eigentlich für eine andere Katze, doch sie verliebt sich in Georgie und nimmt ihn mit. „Der süße Georgie ist heute nach Hause gekommen!“, verkündet die Organisation stolz.
„Seine neue Mama kam für eine andere Katze und hat sich sofort in ihn verliebt.“