Seit einigen Wochen verzeichnen die Tierschützer fortlaufende Aussetzungen von Kätzchen. Die erste Aussetzung begann mit vier Kätzchen, die in der Spendenbox vor dem Tierheimeingang gefunden wurden.
Es ist jedoch deutlich gekennzeichnet, dass diese Kiste nicht für die Abgabe von Tieren gedacht ist. Zwei Tage später machten die Helfer eine schreckliche Entdeckung: Sie fanden drei nur wenige Stunden alte Kätzchen in einem Müllsack nahe eines Containers in Brioude (Frankreich).
Welle der Aussetzungen
Die armen Kätzchen waren völlig unterkühlt. Von den drei im Müll gefundenen Tieren war ein Kätzchen bereits tot, eines starb wenige Stunden nach der Entdeckung und das letzte verstarb zwei Tage später.
Höchste Alarmstufe
Die Tierschützer haben einen dringenden Appell gestartet: Seit Mai nehmen sie täglich Kätzchen im Tierheim auf. Angesichts der zunehmenden Aussetzungen befürchten die Helfer eine schnelle Überlastung der Tierheimkapazitäten. Das Tierheim kann nämlich nur 60 Tiere aufnehmen, doch nach ihren Schätzungen erwarten sie bald 80 Katzen betreuen zu müssen.
Die Tierschützer suchen dringend nach Pflegefamilien, um die Tiere unterzubringen. In einem Facebook-Beitrag gaben sie bekannt, dass sie die Kosten für Futter und Tierarzt übernehmen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Lage für das Tierheim in Brioude (Frankreich) bald verbessert.