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Tierschutzskandal in Rumänien
© Tierheim Bergheim / Facebook

„Mir wird schlecht“: Das Netz kocht vor Wut über skrupellosen Tierschutzskandal

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Tausende hilflose Tiere starben aus purer Profitgier! Besonders schlimm dabei: Das perfide System wurde auch noch mit EU-Steuergeldern finanziert.

Es sind Sachverhalte, die einem die Tränen in die Augen treiben. Dieser unfassbare Tierschutzskandal, der nun mitten in Europa aufgedeckt wurde, überschreitet jede Grenze.

Ein Ort, der ausgerechnet den klangvollen und hoffnungsvollen Namen „Arca lui Noe“ (Arche Noah) trägt, entpuppte sich als die absolute Hölle auf Erden. Im rumänischen Suraia florierte über Jahre hinweg ein eiskaltes, lukratives Geschäft mit dem Leid von wehrlosen Tieren.

Staatlich finanzierter Grauen

Der unfassbare Verrat in Rumänien, über den nun das Tierheim Bergheim auf Facebook berichtet, zerrt schockierende Enthüllungen ans Licht der Öffentlichkeit.

Hinter den Zäunen des privaten Tierheims „Arca lui Noe“ spielte sich ein Horror ab, der systematisch geplant war. Der Betreiber dieser Anlage ist ausgerechnet ein Tierarzt – ein Mann, der eigentlich den Eid geschworen hatte, Leben zu retten. Doch stattdessen wurde in der Firma von Dr. vet. Daniel Lazâr ein brutales Vernichtungslager errichtet.

Das Perfideste an diesem blutigen Geschäft: Dieser eiskalte Apparat war völlig legal und wurde durch öffentliche Steuer- und EU-Gelder finanziert! Europäische Steuerzahler haben dieses Leid damit unwissentlich mitbezahlt.

Die nackten Zahlen aus den letzten zwei Jahren lesen sich wie das Protokoll eines beispiellosen Verbrechens: Von 16.000 aufgenommenen Hunden wurden 12.000 eiskalt eingeschläfert. Weitere 2.000 Tiere ließ man an Krankheiten zugrunde gehen. Die unfassbare Sterblichkeitsrate dieser „Tierschutz-Arche“: 91 Prozent.

Ende durch heimliche Videos

Das grausame Treiben endet erst, als jetzt heimlich aufgenommene, zutiefst verstörende Videos an die Öffentlichkeit gelangen. Die Bilder aus dem Inneren der Anlage zwingen die Behörden schließlich zum Handeln. Das Shelter wird vorübergehend geschlossen, weitere Tötungen untersagt und ein Strafverfahren gegen den Betreiber eingeleitet.

Als die Tore sich nun öffneten, begann für die Tierschützer vor Ort und aus Deutschland ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit. Die verbliebenen Tiere sind extrem unterernährt, ihre Körper gezeichnet von Misshandlungen und Krankheit. Für einen geschundenen Hund kommt jede Hilfe zu spät; er stirbt, bevor er die rettende Freiheit spüren darf.

Deutsche Tierschützer helfen

Doch für viele andere gibt es ein Wunder. Um die rumänischen Kollegen zu entlasten, organisiert der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) sofort einen Not-Transport. 22 Hunde und 13 Katzen werden aus der Hölle nach Deutschland geholt.

Zehn dieser völlig abgemagerten Hunde sind am 28. Februar 2026 im Tierheim Bergheim angekommen. Sie bekommen nun endlich die Liebe, die medizinische Versorgung und das Futter, das ihnen so lange verwehrt wurde.

Im Netz tobt die Wut

Während die Überlebenden in Bergheim in weichen Betten zur Ruhe kommen, eskaliert auf Facebook die Wut. Die Community der Tierretter ist fassungslos über das System, das diesen Tötungskomplex ermöglichte.

„Mir wird schlecht, wenn ich das lese. Ich möchte gar nicht wissen wie... absolut ekelhaftes und verwerfliches Verhalten“, schreibt eine Userin. Ein anderer fordert knallharte Gerechtigkeit: „Sowas darf nicht ungestraft bleiben!“ Gleichzeitig ist die Erleichterung über den Einsatz der Retter grenzenlos: „Vielen Dank, dass ihr geholfen habt.“

Für die zehn Hunde in Bergheim ist der Albtraum endlich vorbei. Nun wird dafür gesorgt, dass sie die dunkelsten Tage ihres Lebens hinter sich lassen können.

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