Ein Anwohner des Viertels alarmiert am 17. Mai die örtliche Feuerwehr. Er hatte zuvor über längere Zeit lautes Bellen gehört.
Dieses ununterbrochene Bellen dauerte bereits seit zwei Tagen an. Es klang wie verzweifelte Hilferufe eines Tieres in Not.
Zwischen Betonwänden gefangen
Als die Rettungskräfte am Einsatzort eintreffen, erkennen sie sofort die Dringlichkeit der Lage. Sie stellen fest, dass der Hund zwischen zwei massiven Betonstrukturen eingeklemmt ist. Um das Tier zu befreien, muss ein Loch direkt in die Wand geschlagen werden.
Der Hund war somit bereits zwei Tage lang im Beton gefangen und konnte sich nicht selbst befreien. Um die Rettung durchzuführen, musste die Feuerwehr den Eigentümer des Gebäudes kontaktieren.
Gerettet und unversehrt
Nachdem die Genehmigung des Eigentümers für den direkten Eingriff in die Struktur vorlag, konnte die Feuerwehr einen Teil des Gebäudes abreißen, um den Hund zu retten. Die Mission war erfolgreich: Als das Tier endlich befreit wurde, zeigte es keine Verletzungen.
Der Vierbeiner wurde vom örtlichen Tierheim Metro Animal Care and Control aufgenommen. Bislang konnten die Helfer, die sich um ihn kümmern, nicht feststellen, ob es sich um einen Streuner handelt oder ob er von zu Hause weggelaufen ist. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.