Die Suche nach einem Trainer für Hund und Mensch ist oft genug eine wahre Herausforderung. Nicht nur, dass die Auswahl immens ist, oft genug muss man sich auf Hörensagen oder das eigene Bauchgefühl verlassen bei der Entscheidung. Und legt dann leider manchmal eine Bauchlandung hin.
Denn Hundetrainer ist in Deutschland kein geschützer Beruf; man braucht lediglich eine Erlaubnis nach dem § 11 TierSchG (Sachkundenachweis), um eine Hundeschule aufzumachen und loszulegen. Für Deutschlands Hundetrainer Nummer Eins Martin Rütter ist das ein absolutes Unding, wie er in der Folge 62 seines Podcasts „Tierisch menschlich“ vom 18. Mai 2022 betont. Schließlich könne ein Hundetrainer
Unwissende Hundetrainer: Gefahr für die Gesellschaft?
Deshalb fordert er schon seit längerer Zeit mit Nachdruck von der Politik: „Macht mal bitte einen vernünftigen Ausbildungsberuf daraus.“ Für den 51-jährigen Hundeexperten ist nicht nachvollziehbar, warum dies noch nicht längst passiert ist – vor allem im Vergleich mit anderen standardisierten Ausbildungen: „Ich will niemandem zu nahe treten, aber: Fleischereifachverkäufer ist ein Ausbildungsberuf. Und ob mir jemand jetzt die Leberwurst einpackt oder ein Wiener Würstchen, das verändert mein Leben erstmal so nicht. Und es ist auch keine Gefahr.“ Ganz im Gegensatz zum Hundetrainer.
Politik wird nicht aktiv
Das größte Problem, das dem Ganzen im Wege steht, sind für Rütter allerdings vor allem die eigenen Kollegen. In seinen Augen sind diese nämlich „untereinander derart territorial aggressiv sind“. Sie alle seien sich eigentlich „nur in einer Sache einig: Der andere hat keine Ahnung.“ Doch leider habe auch die Politik
Schade auch für Deutschlands Hundehalter, für die das eine echte Verbesserung bedeuten könnte.