Ein Einwohner von Eckwersheim (Frankreich) läuft am Straßenrand entlang, als ihm ein ungewöhnliches Detail auffällt. Auf dem Boden liegt eine geschlossene Tasche, in der sich etwas bewegt. Der Mann nähert sich vorsichtig und entdeckt eine arme, grau-weiße Katze. Jemand hat das wehrlose Tier dort einfach grausam ausgesetzt. Das Aussetzen von Haustieren ist übrigens auch in Deutschland verboten und wird streng bestraft.
Aus Mitgefühl kontaktiert der Finder sofort die örtliche Gemeinde. Er möchte so die Halter des Vierbeiners ausfindig machen. Leider besitzt der etwa acht Jahre alte Kater weder einen Mikrochip noch eine Tätowierung. Auch ein viel geteilter Aufruf in den sozialen Netzwerken bringt keinen Erfolg. Niemand meldet sich, um das Tier abzuholen.
Eine liebevolle Entscheidung im Rathaus
Das Team der Gemeinde möchte den freundlichen Kater nicht seinem Schicksal überlassen. Wie die Website ici.fr berichtet, adoptiert der Bürgermeister den Vierbeiner kurzerhand offiziell. Die Samtpfote zieht direkt in das örtliche Rathaus ein.
Die Verwaltung ernennt das Tier zum offiziellen Maskottchen des Ortes. Er erhält den Namen „Dèmos“, was im Altgriechischen „das Volk“ bedeutet. Nun begrüßt der kleine Kater die Bürger bei ihren Behördengängen und holt sich Streicheleinheiten ab.
Ein ganzes Dorf verliebt sich in Dèmos
Die bewegende Geschichte berührt die Menschen in der Region sehr. Um dem Kater den Start zu erleichtern, spenden die Einwohner Kratzbäume und Spielzeug. An den Wochenenden bleibt das Amt geschlossen. Für diese Zeit haben sich bereits mehrere Freiwillige gemeldet, die Dèmos liebevoll bei sich aufnehmen.
Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz