Katzenbaby Krümelsaurus
© Tierhilfe Wolfsburg / Facebook

Tierretter finden völlig entkräftetes Bündel Elend – doch dann hören sie dieses GERÄUSCH!

von Stefanie Gräf

Der Einsatz scheint fast beendet, als plötzlich ein Anruf alles verändert. Wenige Minuten später hören die Helfer einen Laut, den sie nie vergessen!

Eigentlich ist der Einsatz der Tierhilfe Wolfsburg fast geschafft. In Osloß haben die Helfer gerade die letzte Katzenmutter samt Kitten gesichert, als plötzlich das Telefon klingelt. Eine befreundete Tierärztin meldet sich. 

Ganz in der Nähe sei ein winziges Katzenbaby gefunden worden. Sein Zustand: schlecht... Sehr schlecht... Da der Fundort nur rund zehn Minuten entfernt ist, fahren die Helfer direkt weiter. Was sie dort erwartet, lässt sie und viele User seither nicht mehr los.

„Krümelsaurus“ in Niedersachsen gefunden!

Am Einsatzort bietet sich den Rettern ein erschütternder Anblick: Ein kaum 400 Gramm leichtes Bündel aus Haut und Knochen liegt völlig abgemagert am Boden. Der Körper ist von Flöhen übersät, der Magen leer und die Augen durch schweren Katzenschnupfen verklebt.

Doch genau in dem Moment, als das Erstversorgungsteam das Häufchen Elend sichern will, durchbricht eine akustische Überraschung die Stille.

Aus der Kehle des geschwächten Winzlings dringt ein raues, tiefes Krächzen – fast wie der Schrei eines prähistorischen Wesens!

Kätzchen „Krümelsaurus“ kämpft ums Überleben

Die Tierretter schreiben später, sie könnten bis heute kaum verstehen, woher dieses winzige Wesen überhaupt noch die Kraft genommen habe, nach ihnen zu rufen.

Doch genau dieses Geräusch sorgt für einen besonderen Moment. Für die Helfer klingt es nach einem kleinen Baby-Dinosaurier, der irgendwann einmal ein großer T-Rex werden will. Damit ist sein Name geboren: Krümelsaurus.

Krümelsaurus kommt mit zur Tierhilfe. Dort bekommt er Wärme, Futter und die Rundum-Versorgung, die sein Körper jetzt dringend braucht. Die ersten Stunden in der Station stehen auf Messers Schneide, denn der geschundene Körper muss massive Defizite aufholen.

Wird er es schaffen?

Doch Entwarnung gibt es zunächst nicht. Die Helfer schreiben: „Er ist noch lange nicht über den Berg!“ Noch sei völlig offen, wie er sich in den kommenden Tagen entwickeln werde.

Alle befürchten, dass man weiter mit dem Schlimmsten rechnen muss. Kann das Katzenbaby es trotz seines Überlebenswillens überhaupt schaffen? Zahllose Social-Media-User hoffen und beten gemeinsam mit den Tierschützern für  „Krümelsaurus“...

Dann, nur zwei Tage später, folgt plötzlich ein Update.

Dramatische Wende nach 48 Stunden

Am 23. August meldet sich die Tierhilfe erneut – diesmal mit deutlich besseren Nachrichten. Der Schnupfen wird schwächer, die Nase freier, die Augen sehen besser aus. Vor allem aber: Krümelsaurus frisst und wird kräftiger!

Und dann ist da noch diese Zahl: Mehr als 100 Gramm hat der kleine Kater bereits zugenommen. 

Bei einem Ausgangsgewicht von lediglich 400 Gramm ist das für die Helfer ein riesiger Fortschritt. Ganz über den Berg sei Krümelsaurus zwar noch immer nicht. Er werde weiterhin genau beobachtet.

Doch aus dem kleinen krächzenden Baby-Dino wird offenbar jeden Tag ein bisschen mehr von dem T-Rex, den seine Retter schon beim ersten Zusammentreffen in ihm gesehen haben.

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