Hund wird per Handschlag verkauft
© KI / ChatGPT (Symbolbild)

Hessen: Dreister Welpen-Deal im Netz endet in einer absoluten Katastrophe!

von Stefanie Gräf

Ein Chihuahua-Kauf im Netz gerät außer Kontrolle. Was sich an einer Kasseler Haustür abspielt, nimmt eine wirklich erschreckende Wendung.

Es wirkt zunächst alles wie ein ganz gewöhnlicher Verkauf im Internet: Eine junge Frau trennt sich schweren Herzens von ihrem kleinen Chihuahua. Für 800 Euro wechselt der Welpe den Besitzer, die Übergabe verläuft reibungslos. 

Doch nur 24 Stunden später reißt eine schockierende Entdeckung im Netz alle Beteiligten in einen Strudel aus Gier, Angst und blinder Gewalt - mit knallharten Konsequenzen.

Ein Welpe als Geldmaschine?

Am nächsten Tag traut die Frau ihren Augen nicht: Derselbe Chihuahua taucht erneut auf einer Verkaufsplattform auf. Diesmal soll der kleine Hund stolze 2.000 Euro kosten. Der neue Halter will offenbar innerhalb von wenigen Stunden einen saftigen Profit einfahren – auf dem Rücken eines wehrlosen Tieres.

Bei der ehemaligen Halterin bricht Panik aus. Die Sorge, dass ihr Schützling an einen skrupellosen Geschäftemacher geraten ist, dem das Tierwohl völlig egal ist, raubt ihr den Schlaf. In ihrer Verzweiflung fasst sie einen folgenschweren Entschluss: Sie muss den kleinen Kerl da rausholen – koste es, was es wolle.

Eskalation an der Wohnungstür

Gemeinsam mit zwei Begleitern macht sie sich auf den Weg nach Kassel, wo der neue Besitzer wohnt. Der Plan: Den Mann zur Rede stellen und den Chihuahua zurückkaufen.

Als eine Bekannte der Frau an der Haustür klingelt und sich zunächst als Kaufinteressentin ausgibt, kippt die Stimmung schlagartig. Sie konfrontiert den Mann mit dem Wucher-Inserat und bietet ihm sein Geld zurück. 

Doch der Mann blockt ab, fordert stur die vollen 800 Euro. Die Situation im engen Flur gerät zusehends außer Kontrolle. Was dann passiert, schildern die Beteiligten später völlig unterschiedlich.

Dann fliegen die Fäuste!

Laut einer Schilderung fliegen plötzlich die Fäuste, Schläge und Tritte fallen. Doch dann folgt die Szene, die allen Beteiligten das Blut in den Adern gefrieren lässt: Der Hausherr packt den winzigen Chihuahua, reißt ihn an sich und fängt an, den hilflosen Welpen grob und heftig zu schütteln.

„Wenn ich den Hund nicht haben kann, kann ihn niemand haben!“, soll er im Wutrausch geschrien haben.

Eine der Frauen bricht in absolute Panik aus. „Ich dachte, der Hund stirbt in seinen Händen“, schildert sie später unter Tränen. In blinder Angst um das Leben des kleinen Kerls greift sie nach einem Pfefferspray und feuert eine Ladung ab. Im folgenden Chaos gelingt es den Frauen, das verstörte Tier zu greifen und aus der Wohnung zu flüchten.

Das bittere Nachspiel

Was als Sorge um ein kleines Lebewesen begann, hat nun ein dramatisches Nachspiel. Während die eine Seite von einem eiskalten Überfall spricht, beteuern die Frauen, dass sie niemals Ärger wollten: Sie hätten schlicht aus Todesangst um das Leben des Welpen gehandelt.

Was bleibt, ist die Verstörung über eine Situation, die völlig entgleiste – und die drängende Frage, wie weit man gehen darf, wenn das Leben eines wehrlosen Tieres auf dem Spiel steht.

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