Bettler mit Akkordeon und Hund
© Initiative Pro Bella - das leidvolle Betteln mit Hunden muss beendet werden / Facebook

Dreiste Abzockmasche in Fußgängerzonen: Wer diese Hunde sieht, sollte sofort reagieren!

von Stefanie Gräf

Ein Hund neben einem Akkordeonspieler am Straßenrand: Was harmlos wirkt, ist ein eiskalter Schwindel. Wer genau hinsieht, entlarvt eine extrem üble Masche!

Es ist ein Anblick, mit dem man sich in vielen deutschen Innenstädten konfrontiert sieht: Am Straßenrand sitzt eine Person auf dem Asphalt, davor ein Becher für Kleingeld. Als "Gegenleistung" für ein paar Münzen spielt die bettelnde Person Akkordeon. Aber da ist teilweise noch etwas.

Häufig sind Hunde dabei, die still und ergeben neben dem Menschen liegen oder an seiner Seite sitzen. Ein Anblick, der Passanten das Herz brechen soll. Doch was wie ein tragisches Schicksal am Rande der Gesellschaft wirkt, ist in Wahrheit die perfekte Kulisse einer eiskalt kalkulierten Inszenierung!

Zwangsarbeit im Dauerlärm

Dies gilt umso mehr, wenn es sich bei dem Hund des Bettlers oder der Bettlerin um einen großen Chow Chow handelt. Manchmal sind es auch gleich mehrere. Und oft müssen die Tiere auch noch eine dunkle Sonnenbrille tragen oder sind verkleidet... Als wäre ihre Lage nicht schon schlimm genug. 

Die Tierschutz-Initiative „Pro Bella“ schlägt jetzt auf Social Media Alarm und bringt Licht in ein düsteres Geschäft mitten in deutschen Fußgängerzonen. Was viele Passanten für spontane Bettelei halten, ist in Wahrheit nämlich ein durchorganisiertes Täuschungsmanöver!

Die fiese Masche der "Akkordeontruppe"

Die angeblichen Obdachlosen entpuppen sich bei genauerem Hinsehen oft als organisierte Gruppen, die das Mitleid von Tierliebhabern gezielt als Spendentrigger missbrauchen.

Die Chow Chows sind dabei keine geliebten Begleiter, sondern werden wie lebendige Requisiten missbraucht. Über 10 bis 12 Stunden täglich müssen die Tiere starr wie eine Statue ausharren – der prallen Sonne und stundenlangem Musiklärm schutzlos ausgeliefert. 

Um die Aufmerksamkeit der Menge zu erzwingen, werden den Hunden Sonnenbrillen aufgesetzt oder lächerliche Kostüme übergezogen. Alles zusammengenommen eine tierschutzwidrige Dauerbelastung, die an die Substanz der Tiere geht.

Falle für gutgläubige Passanten

Mit jedem Klingeln einer Münze im Becher wächst das System weiter. Gutgläubige Menschen geben Geld in der Hoffnung, dem Tier zu helfen – doch genau das Gegenteil ist der Fall. Jede Spende finanziert das lukrative Geschäft der Drahtzieher und hält das Elend der Hunde aufrechterhalten.

Es handelt sich um einen rein kommerziellen Schaubetrieb auf dem Rücken wehrloser Lebewesen – ohne jegliche behördliche Prüfungen, ohne Genehmigungen und ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Tiere.

Appell: Helfen, den Schwindel zu stoppen!

Um die Ausbeutung auf der Straße zu stoppen, fordern Tierschützer zum konsequenten Handeln auf. Wer ein solches Schauspiel in der Einkaufsstraße beobachtet, sollte folgende Schritte beachten:

  • Kein Geld geben: Wer spendet, unterstützt das System der Betteltouristen.

  • Sofort die Behörden rufen: Unverzüglich die Polizei informieren sowie das Ordnungsamt und das zuständige Veterinäramt.

  • Hartnäckig bleiben: Ein einfacher Platzverweis reicht keineswegs aus – er verlagert das Leid der Hunde nur in die nächste Fußgängerzone.

  • Auf Kontrollen bestehen: Die Einsatzkräfte müssen vor Ort mit einem Chip-Lesegerät prüfen, ob die Mikrochipnummer der Hunde mit den Papieren übereinstimmt und wer der tatsächliche Eigentümer ist.

  • Beweise sichern: Tierschutzrelevante Vorfälle aus der Distanz fotografieren oder dokumentieren und dann sachliche Anzeige bei den Ämtern erstatten.

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