Diese Geschichte endet glücklich und gleicht einem kleinen Wunder. In der Vendée bemerkten drei freiwillige Feuerwehrleute aus Mouilleron-Saint-Germain auf dem Rückweg von einem Einsatz Rauch, der aus einem Haus drang.
Ohne zu zögern, schlugen sie Alarm und näherten sich dem Gebäude. Als sie das Haus erreichten, war das Feuer bereits sichtbar. Ein Nachbar eilte herbei und gab ihnen eine wichtige Information: Die Eigentümer waren nicht da, doch Tiere waren im Inneren gefangen. Die Zeit drängte.
Eine Rettung, die alle Erwartungen übertrifft
Um in das Haus zu gelangen, mussten die Feuerwehrleute eine Fensterscheibe einschlagen. Kaum war die Öffnung geschaffen, stürmten drei Hunde, verängstigt, aber unversehrt, nach draußen in Sicherheit. Ein erster großer Erfolg, doch die Mission war noch nicht beendet.
Die Feuerwehrleute wussten, dass sich auch Katzen im Haus befanden. Das Vorankommen war schwierig, denn „die Rauchdecke sank immer tiefer“, wie Hauptfeldwebel Samuel Girard berichtete. Hier nahm die Rettungsaktion eine bewegende Wendung. „Uns wurde gesagt, es gäbe Kätzchen. Sie waren verstreut [...] sobald wir weiter ins Innere vordrangen, fanden wir eines.“
Eins nach dem anderen entdeckten die Retter einen Wurf von 8 winzigen Kätzchen, die kaum eine Woche alt waren, und brachten sie in Sicherheit. Ein wahrer Wettlauf gegen die Zeit, um die gesamte Geschwisterschar zu vereinen. Kurz darauf trafen die Eigentümer am Ort des Geschehens ein, erschüttert, aber unendlich erleichtert, ihre 11 Begleiter unversehrt dank des Mutes dieser Alltagshelden zurückzuerhalten.