Die örtliche Polizei trifft als Erste an dem betroffenen Ort ein. Nach dem Tod ihres Halters sind zahlreiche Tiere völlig auf sich allein gestellt.
Die Beamten rufen sofort die Tierschützer des Vereins Le Cœur sur la patte 85 zu Hilfe. Sie können den schrecklichen Anblick kaum fassen, der sich ihnen vor Ort bietet.
Ein völlig verwahrlostes Zuhause
Die Hunde und Katzen vegetieren unter katastrophalen hygienischen Bedingungen vor sich hin. Sie leben in einem völlig vermüllten Schuppen sowie in einem unbewohnbaren Haus voller Kot. Der Gestank in den Räumen ist kaum zu ertragen. Einige der armen Geschöpfe sind sogar in dunklen Kaninchenställen ohne jegliches Tageslicht eingesperrt.
Nach diesem dramatischen Einsatz schreiben die Helfer auf ihrer Facebook-Seite: „Die Hölle existiert.“ Insgesamt retten die Tierschützer etwa 70 Hunde und 20 Katzen. Die Vierbeiner sind extrem abgemagert, krank, verletzt und mit Parasiten übersät. Manche Hunde laufen nur noch auf drei Beinen, während viele Katzen unter schweren Augeninfektionen leiden.
Ein Wettlauf gegen die Zeit
Aufgrund der dramatischen Lage bittet der Verein die französische Tierschutzorganisation SPA um dringende Unterstützung. Diese übernimmt sofort mehrere schwer kranke Tiere für eine Notversorgung. Weitere Transporte in andere französische Tierheime sind bereits in Planung.
Die Retter sorgen sich nun um die seelische Gesundheit ihrer Schützlinge. Einige Hunde und Katzen zeigen große Angst vor Menschen und bleiben extrem misstrauisch. Der Verein bittet daher dringend um Spenden für die medizinische Versorgung. Nur so können die Tiere eine sichere und liebevolle Zukunft ohne Angst verbringen.
Aktuelle Neuigkeiten
Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz