Am Freitagabend in Buchloe (Ostallgäu) herrscht ausgelassene Stimmung, die Straßen sind voller Menschen. Eine 64-jährige Frau genießt den Spaziergang mit ihrem Chihuahua – bis sie eine beunruhigende Entdeckung macht.
Auf dem Gehweg bemerkt sie einen Mann. Er sitzt dort, zusammengesunken, wirkt hilflos, fast bemitleidenswert. Von Mitgefühl geleitet, zögert die Frau keine Sekunde. Sie geht auf den 31-Jährigen zu und bietet ihm ihre Hilfe an. Ein fataler Fehler!
Frauchen bietet Mann Hilfe an
Bevor die Hunde-Halterin begreifen kann, was geschieht, schnappt sich der Fremde urplötzlich den freilaufenden kleinen Hund und rennt mit ihm einfach davon. Für sein Frauchen bleiben nur Fassungslosigkeit und blankes Entsetzen. Und das ist noch lange nicht das Ende.
Während für die 64-Jährige die schlimmsten Stunden ihres Lebens beginnen, zieht der Dieb mit seiner Beute weiter. Und der Entführer wird immer unberechenbarer.
Mann läuft mit Hund davon!
Stunden später und kilometerweit entfernt in der Nachbargemeinde Wiedergeltingen eskaliert die Situation völlig. Es ist tief in der Nacht, als der Mann plötzlich aus dem Schatten tritt – den gestohlenen Chihuahua immer noch im Schlepptau.
Er fängt zwei ahnungslose Passanten ab. Was dann folgt, ist pure Psychoterror: Völlig unvermittelt bedroht er das Paar verbal mit dem Tod!
Erst nach diesem nächtlichen Gewaltausbruch gelingt es schließlich, den 31-Jährigen zu stoppen. Für die verzweifelte Hundehalterin gibt es am Ende die erlösende Nachricht: Sie hat ihren Liebling wieder.
Doch die Erleichterung ist bittersüß. Der kleine Chihuahua lebt, ist aber sichtlich verstört von den dramatischen Stunden in den Händen des unberechenbaren Fremden. Auf den Täter wartet nun die volle Härte der Justiz.