Als sich Alex (Name geändert) nähert, hört sie ein hohes und anhaltendes Winseln. Das Geräusch kommt aus einer leeren Tabakdose im Inneren des Sacks. Vorsichtig öffnet die Finderin die Schachtel und erblickt winzige Welpen. Die neugeborenen Tiere sind erst wenige Stunden alt und tragen noch ihre Nabelschnur.
„Sie schrien und winselten“, erklärt die Retterin. In dieser Notsituation zählt jede Sekunde. Weil sie so schnell reagiert, rettet sie den kleinen Vierbeinern das Leben.
Eine wunderbare Welle der Hilfsbereitschaft
Alex bringt die Neugeborenen sofort zu einem örtlichen Tierarzt. Die Mischlinge der Rasse American Staffordshire Terrier sind extrem schwach. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Zuhause versorgt sie die Welpen gemeinsam mit ihrer Familie unter Wärmelampen. Die Helfer füttern die Babys alle drei Stunden mit der Flasche. Durch diese intensive Pflege erholen sich drei der kleinen Fellnasen.
Gerechtigkeit für die Welpen
Gleichzeitig informiert die Tierfreundin die örtliche Polizei. Die Ermittlungen laufen sehr schnell ab. Eine Überwachungskamera erfasst das Auto des Täters. Bereits am nächsten Tag nehmen die Beamten den Verdächtigen fest.
Der Mann gesteht die Tat bei der Vernehmung. Er muss sich Anfang 2027 vor Gericht verantworten. Die Fondation 30 Millions d’Amis tritt in diesem Prozess als Nebenkläger auf. Eine solche Tierquälerei ist auch in Deutschland strafbar und wird streng geahndet.
Eine glückliche Zukunft
Heute sind die drei geretteten Welpen außer Lebensgefahr. Sie genießen die Wärme in ihrem neuen Zuhause. Unter den wachsamen Augen von Alex’ Deutschem Schäferhund wachsen sie behütet auf.
Ihre Zukunft sieht blendend aus. Alex behält einen der Hunde bei sich. Die anderen beiden Welpen ziehen bald in ihre neuen Familien.