PURINA unterstützt seit Anfang 2026 die wertvolle Arbeit von Kinderschutzengel e.V., der mit Therapiebegleithunden kleine Patienten im Krankenhaus besucht und ihnen Ruhe und Zuversicht schenkt
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Therapie mit Herz und Fell: Große Zustimmung für Helfer auf vier Pfoten – geringe Verfügbarkeit im Klinikalltag

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Neue repräsentative PURINA-Studie* zeigt: Große Mehrheit der Deutschen wünscht sich mehr tiergestützte Therapie - doch es fehlt noch an Angeboten, vor allem für Kinder. 

  • 87 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass Haustiere Menschen emotional helfen und in schwierigen Lebensphasen eine Stütze sein können.
  • Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung sehen einen klaren Bedarf an mehr Angeboten für die mentale Gesundheit.
  • 84Prozent der Befragten finden, dass Therapiebegleithunde eine sinnvolle Ergänzung zur gesundheitlichen Therapie sind, aber nur 10 Prozent hatten bei einem Klinikaufenthalt Zugang dazu.
  • 68 Prozent der Deutschen bewerten Krankenhäuser mit tiergestützten Angeboten positiver.  
  • 86 Prozent der Befragten sehen einen besonderen Nutzen von Therapiebegleithunden für Kinder.
  • 88 Prozent der Eltern würden den Einsatz im Krankenhaus begrüßen. 

Euskirchen, 12. Mai 2026 – Ob ein kleiner Stupser, ein Schwanzwedeln oder einfach die ruhige Präsenz eines Vierbeiners – eine große Mehrheit der Deutschen ist von der positiven Wirkung von Haustieren auf die mentale Gesundheit überzeugt. Eine neue repräsentative Studie von PURINA* zeigt, dass Therapiebegleithunde in belastenden Situationen, etwa während eines Krankenhausaufenthaltes, eine echte Stütze sein können.  

Gleichzeitig machen die Ergebnisse deutlich: So groß der Wunsch nach mehr tiergestützten Angeboten im medizinischen Bereich ist, nur selten haben Patientinnen und Patienten tatsächlich Zugang dazu. Besonders deutlich wird diese Lücke in Krankenhäusern, vor allem bei Kindern. 

Therapeuten auf vier Pfoten: große Nachfrage, geringes Angebot

Die Mehrheit der Deutschen steht tiergestützter Therapie offen gegenüber: 87 Prozent sind überzeugt, dass Fellnasen Menschen emotional unterstützen und in schwierigen Lebensphasen Halt geben können. 84 Prozent der Befragten sehen in Therapiebegleithunden eine sinnvolle Ergänzung zur gesundheitlichen Therapie.

Im Klinikalltag bleibt das Angebot jedoch die Ausnahme: Nur 10 Prozent der Befragten hatten während eines Krankenhausaufenthaltes tatsächlich Kontakt zu einem tiergestützten Angebot. Wo Fellnasen im Gesundheitswesen im Einsatz waren, wurde diese Möglichkeit sehr gut angenommen: 73 Prozent der Patientinnen und Patienten nutzten die Möglichkeit gern. Und mehr als jede zweite Person hätte sich ein solches Angebot gewünscht, wenn es verfügbar gewesen wäre. Die Ergebnisse zeigen damit deutlich: Zwischen gesellschaftlicher Akzeptanz und tatsächlicher Versorgung besteht eine große Lücke.

Fellnasen am Krankenbett: Besonders wichtig für Kinder  

Besonders groß sehen die Befragten den Nutzen bei Kindern: 86 Prozent sind überzeugt, dass die vierbeinigen Mutmacher jungen Patientinnen und Patienten im Krankenhaus helfen können – indem sie beruhigen, Trost spenden und für Momente der Ablenkung sorgen. 88 Prozent der Eltern würden den Einsatz eines Therapiebegleithundes für ihr eigenes Kind im Krankenhaus begrüßen.

Infografik zu den Umfrageergebnissen der neusten PURINA-Studie
Infografik zu den Umfrageergebnissen der neusten PURINA-Studie 

Uneingeschränkte Zustimmung für tierische Therapie bei Betroffenen

Wie stark sich dieser wahrgenommene Bedarf im Klinikalltag tatsächlich widerspiegelt, zeigen ergänzende Ergebnisse aus einer praxisnahen Befragung in einem Berliner Krankenhaus: Im Rahmen einer aktuell laufenden Studie von PURINA mit Kindern sowie deren Eltern und behandelndem Fachpersonal bestätigen die erhobenen Daten eindrucksvoll die positiven Effekte tiergestützter Intervention. Jedes der aktuell 40 befragten Kinder fand den tierischen Besuch super und Eltern und Fachpersonal sind sich laut der aktuellen Daten einig, dass der Besuch einen positiven Einfluss auf die Kinder hatte.  

Ob bei der Blutabnahme, vor einer Operation oder einfach am Krankenbett – ein Therapiebegleithund kann  Kindern die Angst nehmen und ihnen ein Stück Normalität und Geborgenheit zurückgeben“, weiß Jacqueline Boy, Gründerin des Berliner Vereins Kinderschutzengel e.V. Sie arbeitet seit vielen Jahren mit ausgebildeten Therapiebegleithunden und wird dabei seit Anfang 2026 durch den Tiernahrungshersteller PURINA unterstützt.

Auch für Kliniken selbst kann tiergestützte Therapie eine wichtige Rolle spielen: 68 Prozent der Befragten gaben an, eine Klinik positiver wahrzunehmen, wenn dort Therapiebegleithunde eingesetzt werden. Die Studienergebnisse zeigen damit auch, dass tiergestützte Therapie zunehmend als Teil einer ganzheitlichen Behandlung verstanden wird.    

Studie sieht klares Signal für das Gesundheitssystem  

PURINA ist davon überzeugt, dass Mensch-Tier-Beziehungen so stark sind, dass sie die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen verbessern können, besonders in schwierigen Lebenssituationen. „Gerade Kinder erleben einen Krankenhausaufenthalt oftmals als Ausnahmesituation. Ein Therapiebegleithund kann genau in diesen Momenten Sicherheit geben – oft mehr als Worte“, so Benedikt Schaumann, Corporate Communications Director bei PURINA. „Unsere Studie zeigt: Die tiergestützte Therapie ist längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Es ist an der Zeit, dieses Angebot stärker in den Versorgungsalltag zu integrieren – besonders für Kinder.“

Mit der Studie möchte PURINA zudem dazu beitragen, die positiven Effekte tiergestützter Interventionen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und ihre Bedeutung für eine ganzheitliche Versorgung sichtbarer zu machen.

Weitere Informationen zur Umfrage und der Partnerschaft zwischen PURINA und Kinderschutzengel e.V. finden Sie hier. Mehr Informationen zum PURINA Engagement und die Stärkung der Gesundheit durch die Kraft der Mensch-Tier-Beziehung hier.

*Repräsentative Studie von PURINA, durchgeführt durch The Weber Shandwick Collective Analytics & Intelligence. Befragung von 2.640 Personen im Zeitraum vom Februar bis April 2026 in Deutschland. 

Über Kinderschutzengel e.V.

Kinderschutzengel e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der schwer- und chronisch kranke sowie behinderte Kinder und ihre Familien in belastenden medizinischen Situationen begleitet – unter anderem mit tiergestützter Intervention in Kliniken. Im Mittelpunkt steht die professionelle, tierschutzgerechte Arbeit ausgebildeter Mensch-Hund-Teams, die Kindern Angst nehmen, beruhigen und Zuversicht geben. Im Rahmen dessen arbeitet der Verein aktuell mit sieben Australian Shepherds, die er selbst ausbildet und mit denen er regelmäßig Kinderkrankenhäuser besucht. Weiter klärt Kinderschutzengel e. V. über tiergestützte Arbeit auf und sensibilisiert für Tierschutzaspekte innerhalb dieser Einsätze. 

Über PURINA

PURINA ist davon überzeugt, dass Menschen und Tiere gemeinsam einfach glücklicher sind. Aus diesem Grund engagiert sich das Unternehmen seit mehr als 130 Jahren dafür, das Leben von Haustieren und den Menschen, die sie lieben, zu bereichern. Das Portfolio von PURINA umfasst viele bekannte und beliebte Tiernahrungsmarken, darunter FELIX®, PURINA ONE®, GOURMET®, PRO PLAN® und BENEFUL®.    

PURINA engagiert sich über den Rand des Napfes hinaus. Im Rahmen des 2022 erneuerten PURINA Engagements hat sich das Unternehmen ambitionierte Ziele gesetzt, um die Adoption und verantwortungsvolle Haltung von Haustieren zu fördern, die Gesundheit von Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und die Regeneration von Boden- und Meeresökosystemen voranzubringen.

Weitere Informationen zum PURINA Engagement finden Sie hier: Wir verbessern die Gesundheit unserer Haustiere | PURINA

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