Für die meisten Hunde ist der Wechsel von der Kälte draußen in die Wärme eines Tierheims ein großer Fortschritt. Doch für Doug wird dieser Umgebungswechsel zu einer echten psychischen Blockade.
Der 38 Kilogramm schwere Hund wird von der Tri-County Humane Society in St. Cloud (Minnesota, USA) gerettet. Zuvor kannte er nichts anderes als Erde und Gras am Ende einer Kette.
Die Phobie vor harten Oberflächen
Als Doug im Tierheim ankommt, gerät er beim Anblick der „harten“ Böden in Panik. Fliesen, Parkett oder Linoleum stellen für ihn absolute Gefahrenzonen dar. Das arme Tier kann keine Pfote auf diese Oberflächen setzen. Es bleibt wie versteinert am Eingang der Räume stehen.
Doug kennt nur den Boden von Erde und Gras unter seinen Pfoten. Die glatten Oberflächen im Inneren bereiten ihm daher großes Unbehagen.
Ein Bollerwagen soll dem Hund helfen
Angesichts dieser Notlage haben die Freiwilligen eine geniale Idee. Anstatt Doug zum Laufen zu zwingen, transportieren sie ihn. Sie statten einen Bollerwagen mit bequemen Decken aus und fahren den Hund damit durch das Tierheim.
Von seinem Bollerwagen aus beginnt Doug, das Leben im Tierheim zu beobachten. Er interagiert mit den Menschen und versteht langsam, dass er endlich in Sicherheit ist.
Dank dieser Methode macht Doug große Fortschritte. Nach einiger Zeit findet er sogar ein neues Zuhause.