Eine junge Frau sperrt ihren Hund im Kofferraum ihres Wagens ein. Dies geschieht in einem unterirdischen Parkhaus.
Das Tier hat dabei keinerlei Zugang zu Wasser. Diese Handlung löst in der Öffentlichkeit große Empörung aus.
Erstickende Temperaturen
Die Tat ist besonders schockierend, da die aktuellen Temperaturen über 30°C liegen. Im Inneren des Wagens, in einer Transportbox im Kofferraum, leidet der Hund entsetzlich. Hunde können nicht schwitzen und somit keine Wärme abgeben.
Tierärzte weisen eindringlich darauf hin, Hunde niemals im Auto zu lassen. Dies gilt selbst im Schatten, bei geöffnetem Fenster oder nur für wenige Minuten.
Einschreiten der örtlichen Polizei
Die örtliche Polizei schreitet ein, um die Halterin des Fahrzeugs und des Hundes zu kontaktieren. Die junge Frau öffnet den Kofferraum, bevor die Beamten sie auf die Gesetze zum Tierschutz hinweisen. Diese Gesetze betreffen Tierquälerei und Vernachlässigung von Tieren.
In Frankreich kann Tierquälerei, die die Gesundheit oder Sicherheit eines Tieres gefährdet, mit einer Geldstrafe von bis zu 750 Euro geahndet werden. Leidet das Tier, drohen bis zu drei Jahre Haft und 45.000 Euro Geldstrafe. Stirbt das Tier, erhöht sich die Strafe auf bis zu fünf Jahre Haft und 75.000 Euro Geldstrafe. Solche Taten sind auch in Deutschland streng verboten und werden hart bestraft.